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Unsere Hochzeit

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Es wird geflittert – 24.12.2009 – Tag 5

Flitterwochen *hurra* Posted on Tue, June 22, 2010 23:53:25

Heute
wird unser erster Auto-Tag.

Nachdem
Andi sich schon ans Fahren gewöhnt hat, darf er für diese Strecke gleich wieder
ans Steuer.

Aber ehe
wir losfahren, geben wir unser Gepäck beim Concierge ab und gehen zum Frühstücken
ins News Café.

Wir haben
bis jetzt noch den Eindruck, dass keiner sonst in Miami Beach in der Lage ist,
so viele Früchte in eine so verhältnismäßig kleine Schüssel zu einem so fairen
Preis zu packen.

Abgesehen
davon verkaufen alle anderen auch keine Früchte…

Bevor wir
nach dem Frühstück losfahren, muss es dann aber doch noch ein kleiner Abstecher
an den Strand sein.

Und es
ist fulminant!

So viel
weißer Sand, blau-türkises Meer, Sonne und Wolkenkratzer.. Bilder sagen mehr
als tausend Worte smiley

Wir
lassen das Auto holen und haben eine kleine Unterhaltung mit dem Concierge
Robbin. Er ist sehr nett und hat uns eine Zeiteinschätzung für unsere ersten
Trips gegeben.

Nicht,
dass wir das nicht selbst schon gemacht hätten, denn Google Maps geht überall…
aber Robbin hat nun mal schon Italiener getroffen, die der Ansicht waren, von
Florida nach Kalifornien benötigt man mit dem Auto 8 Stunden…

Auf in
die Keys, heißt es nun aber für uns.

Wir
fahren nicht direkt und machen einen kleinen Abstecher an den alten Leuchtturm
Miamis.

Wir haben
ein tolles Panorama auf der Fahrt, dafür aber einen eher unscheinbaren
Leuchtturm.

Das
absolute Highlight ist der Waschbär, der sich dort von den ganzen Anglern
füttern und von den Touris fotografieren lässt… aber wir sehen zum ersten Mal
einen Waschbären in freier Wildbahn. Und das ist irre smiley

Das
absolute Lowlight ist die Reaktion meiner Oberschenkel auf die Treppen im
Leuchtturm. Keine Ahnung warum, aber es tut zwei Tage lang weh… Andi hat da
schon was zu Schmunzeln mit mir… also über michsmiley

Weiter
geht es in dichtem Verkehr in Richtung Süden.

Miami ist
schon ein riesiger Moloch!

Allerdings
hat so ein Moloch auch etwas Gutes.

Unser
Durst treibt uns zum nächsten Subway und lässt uns Apfelschnitten in
Portionstüten mitnehmen… ungewohnt… vor allem ungewohnt unfrittiert smiley

Auf dem
weiteren Weg in den Süden versuchen wir, so viele Eindrücke wie möglich
mitzunehmen.

Das Navi
zeigt viel blaues Meer und wenig Straße… das ist beeindruckend… Aber nicht so
beeindruckend wie die Realität. Es ist fast unmöglich, die Keys und ihre
außergewöhnliche Schönheit in Bilder und Worte zu packen.

Kleine
Inselperlen von karibischem Meer umgeben, jeder Ort ein kleines Venedig – nur
ohne Brücken. Was uns das Auto ist, scheint dem Key-Bewohner das Boot zu sein.

Mit dem
Einbruch der Dunkelheit begegnen uns immer schauerlichere
Weihnachtsdekorationen bis zu unserem Hotel auf Marathon.

Marathon,
das sei hier bemerkt, heißt Marathon, weil es den Bauarbeitern der
7-Mile-Bridge der naheliegendste Vergleich war, als sie dort Quartier
aufschlugen ehe sie sich an die Arbeit machten, dieses monumentale Bauwerk zu
errichten.

Zurück zu
uns.

Angekommen
am Banana Bay Resort and Marina, das wir für diese Nacht unsere Herberge nennen
(das wir aber sicher nicht wieder wählen würden und werden), verlassen wir das
Auto und fühlen uns fast erschlagen von… sagen wir mal… leicht erhöhter
Luftfeuchtigkeit.

Wir haben
einen netten Check-In, dafür aber ein eher gewöhnungsbedürftiges Zimmer (in
unserem Tagebuch steht „heruntergekommenes Zimmer“ – Zeit verschleiert
Wahrnehmungen).

Als
erstes muss der Champagner in das Eisfach, dann geht es ab an die Poolbar.

Zwei Bier
bitte… ja, auch in Dosen… nein, wenn Du gleich zumachst, dann brauchen wir
keine Gläser…

Davon
gibt es dann auch noch eine zweite Runde, und die Einheimischen verwickeln uns in ein
nettes Gespräch. Also, wir glauben, dass es nett ist, denn der Dialekt ist ganz
bitter. Immerhin wissen wir, im Hurricane nebenan gibt es Wings für 25 cent.
Wir entscheiden uns, dieser Empfehlung nicht zu folgen,auch wenn wir Tage
später beim Studium des Reiseführers feststellen, dass das Hurricane eine
Institution sein soll. Wir glauben, das liegt an den mangelnden Alternativen…

Wir
machen uns nun also Weihnachten in unserem Zimmer. Es ist klasse!

Champagner,
Jeopardy, lokale (bizarre) Weihnachtswerbung und eine Zigarre auf dem Balkon,
an dem ein sehr bunter und sehr lauter Weihnachtstruck vorbeirauscht – und
wieder zurück… ist ja auch einen Tag zu früh…

Das
Ergebnis sind lustige Bilder…ähm, sehr lustige Bilder und eine eher unruhige
Nacht, weil ich dann doch das mit dem Inhalieren nicht lassen kann…

Der Rest
der Zigarre fällt letztlich dem Regen in der Nacht zum Opfer.

Und wir
der Zigarre und dem Alkohol… Aber das morgige Frühstück wird uns das Leben
wieder schön machen…



was flittert denn da? – 23.12.2009 – Tag 4

Flitterwochen *hurra* Posted on Wed, March 10, 2010 00:03:53

Guten Morgen liebes Miami!
Aufstehen, die Sonne im Gesicht und ab zur Rezeption, endlich das Gepäck abholen.

Finally, können wir sagen.
Finally haben wir unsere Sachen wieder.
Auch wenn es irgendwie gemein ist, denn wir hätten schon gerne (weiter) auf die Kosten anderer geshoppt smiley.

Unser erster Blick gilt dem Champagner, denn wir haben die ernste Befürchtung, dass er Schaden genommen haben könnte.
Hat er aber nicht. Wir sind einfach Glückskinder!
Leider können wir den Champagner nicht kalt stellen, denn der Kühlschrank der Minibar ist ohnehin schon mehr als überfordert.

Alles ist da. Wunderbar!
Dann können wir ja endlich unseren Plan umsetzen und das anschauen, was wir anschauen wollten… auch wenn die Zeit für unseren Plan nun deutlich knapper bemessen ist…

Auf der Suche nach einem Frühstück empfiehlt uns der Concierge, im News Café zu frühstücken.
Hm… also, wenn das jemand empfiehlt, der hier lebt, dann kann es nicht so verkehrt sein… oder aber er hat was mit einer der Bedienungen oder so.
Wie auch immer, wir kommen ihm eigentlich nicht so recht aus und gehen ins News Café.
Es ist nicht so, wie man sich das vorstellt, direkt am Ocean Drive, sehen und gesehen werden… es ist nämlich viel entspannter smileyein Café, ein schönes noch dazu, der Strand ist auch nicht weit, und das Essen ist lecker… bis auf den Kaffee, aber wir sollten noch deutlich schlechteren zu trinken bekommen.
Es hat schon seinen Grund, dass nicht die Amerikaner zur Coffee Nation geworden sind… smiley

Wider erwarten ist es auch gar nicht so teuer, und hier bekommt man echt value for money. Und nicht nur das. Sogar auch ne Menge Obst, was, wie wir noch erfahren werden, für die Gegend in der Nähe von Orange County eine echte Seltenheit zu sein scheint.

So, lecker gegessen und ordentlich gestärkt lassen wir unser Auto von irgendwoher holen und fahren dann in Richtung Miami. An dieser Stelle der kleine Hinweis, Miami und Miami Beach sind zwei völlig unterschiedliche Städte, die nur mehr oder weniger zufällig so nah beieinander liegen.

auf dem Weg nach Miami sehen wir eine kleine aber sehr feine Insel.
Unsere Neugier ist geweckt, und auf geht es, ab über die Brücke nach Palm Island und Hibiscus Island.
Von der Brücke hat man einen tollen Blick auf Miamis Wolkenkatzer, und wenn man dann wieder vor das Auto schaut, dann sieht man… eine Schranke.
Ok, ich wollte schon aufgeben… eine Schranke, in diesem Fall mit einem Wärterhäuschen, heißt für mich so viel wie “Du, Fremder, hast hier gar und überhaupt nichts verloren, also verp*** Dich!!!”
Andi ist da irgendwie gelassener und will es versuchen… er will es also wissen und steuert unbeirrt auf die Schranke zu.
Und was passiert?
Na klar! Unsere Mietkiste ist groß genug, um als Türöffner zu dienen…
Also cruisen wir gemütlich durch die sehr privaten, sehr edlen und sehr wohlhabenden Straße vom Palm und Hibiscus Island.
Aber auch hier scheint die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen zu haben. Einige, eher viele Häuser stehen leer.
Da wir auf die schnelle den Makler nicht antreffen, fahren wir weiter nach Miami. smiley

Little Haiti ist unser Ziel.
Little Haiti ist ein Stadtteil Miamis, in dem viele haitianische Einwanderer leben.
Wir erwarten also ein lustiges, buntes, karibisches Fleckchen Erde.
Was auf uns wartet, ist aber etwas anderes. Es ist… arm… keine unglückliche Armut, aber eine zurückhaltende, vorsichtige.
Die Menschen beobachten uns Fremde sehr genau.
Aber auf jedes Lächeln, das wir schenken, erhalten wir ein Lächeln zurück.

In Little Haiti gibt es Botanicas.
Das sind kleine Läden, die dunkel und verraucht sind, nach sowas wie Weihrauch oder Gras riechen, und die von irgendjemandem mit unglaublich viel Zeug vollgestopft wurden, dass man gar nichts mehr sieht.
Eigentlich sind es auch keine Läden, denn ich habe nichts zu kaufen gesehen.
Man kann aber in sich lesen lassen. Für 77 Dollar… pro Person.
Ich gestehe, ich bin schuld, dass wir es nicht getan haben… wer will eigentlich schon so genau wissen, was in einem steht… ich meine… dann wäre ich ein Buch geworden, oder? smiley
Ja, es ist mir unheimlich.
Wahrscheinlich, weil der gute Mann mich gefühlte 100 Mal fragt, ob ich wirklich die ganze Wahrheit erfahren will… noch heute bin ich mir sicher, dass ich ganz gut mit mir lebe, auch wenn ich nicht alles weiß…

Der gute Mann hat uns dann alles Gute gewünscht, und wir ziehen weiter.
Zurück zu unserem Auto, das wir bei einem sehr, sehr netten Parking Service abgestellt hatten, und weiter in die Stadt.

Der Stadthafen Miamis ist süß, wenngleich es keinen Vergleich mit der V&A Waterfront Kapstadts geben darf. Dem Vergleich würde Miami nicht standhalten können.
Was allerdings wirklich klasse ist, ist die offene Bühne, auf der immer Programm zu sein scheint.
Es ist nicht Santana, aber so schlecht ist der gute Mann mit der Gitarre nicht.
Und Santa Claus ruht sich vor seiner anstehenden Arbeit auch etwas aus. Er sitzt nämlich neben uns.
Ich wette, wenn Ihr die Bilder anschaut, wisst Ihr, wen ich meine smiley

Und nun? Nach Littla Havanna laufen oder fahren?
Ich bin ja eigentlich für laufen, lasse mich dann aber doch von Andi zum Fahren überreden und muss zugeben. Das ist eine gute Idee. Ums Eck ist das nämlich nicht.
Nichts desto trotz kommen wir genau in den Feierabendverkehr. Es könnten auch die Menschen sein, die in Urlaub fahren.

Angekommen auf der Calle Ocho, also der 8. Straße Miamis.
Dieser Teil der Straße ist der kubanische Teil.
Und es ist genau so, wie man sich Kuba vorstellt. Also, zumindest so lange man noch nicht auf Kuba war.
Wir schlendern die Straße auf und ab und machen kaum Fotos.
Wir haben das Gefühl, damit zu sehr in das Privatleben anderer einzudringen.
Wir müssen es im Herzen behalten.

Es gibt dort überall Zigarrenläden, aber leider hat die Zigarrenfabrik, die wir uns eigentlich ansehen wollen, schon geschlossen, so dass wir weiterspazieren und schließlich bei einer schwangeren Frau zwei Zigarren kaufen und eine geschenkt bekommen.
Die wollen wir uns für Weihnachten gönnen. Mit dem Champagner smiley

Es wird wieder dunkel, auf dem Rückweg zum Auto kommen wir an einem kleinen “Park” vorbei, in dem lauter Menschen sitzen, die Domino spielen. Ein tolles Bild.
Wer die Schachspieler an der Münchner Freiheit kennt, kann sich das ganz entfernt vorstellen.
Es ist nur noch faszinierender und weniger durchzogen von Menschen, die da nicht hingehören.
Domino ist ein bei Kubanern sehr beliebtes Spiel.

Wir haben übrigens auch erfahren, dass viele in Little Havanna lebende Kubaner gar nicht mehr den Wunsch hegen, nach Kuba zurückzukehren, weil sie dort gar nicht aufgewachsen sind, wohingegen andere, die auf Kuba geboren sind, sich sehr wünschen, irgendwann zurückkehren zu können.

Auch kommen wir an einem Gemüseladen vorbei, in dem uns wieder einmal klar gemacht wird, dass in Amerika eben alles ein kleines bisschen größer ist… eine Avocado in der Größe einer Honigmelone habe ich bis dahin noch nie gesehen… Faszinierend.

Zeit wird es, sich ins Auto zu packen, und wir machen und wieder auf den Weg nach Miami Beach.

Dort angekommen, erkennen wir fast unser Hotel nicht wieder.
Kaum ist man mal einen Tag weg, kommen ganz neue Möbel.
Sehr schicke Lounge Möbel, die wir uns durchaus auch in unserem Wohnzimmer vorstellen könnten.

Wir duschen fix und gehen dann zum Essen ins Puerto Sagua , das im Reiseführer mit kubanisch-traditioneller Küche beschrieben wird. Ja, das klingt gut.
Es ist auch gut. Der Wein ist sehr lecker, der Kaffee ist wirklich gut.
Nur haben wir uns noch nicht daran gewöhnt, dass Essen in diesem Land nicht dem Genuss sondern der reinen Nahrungsaufnahme dient. Diese gilt es zeitlich zu optimieren.
Wer’s mag…

Mit vollgeschlagenem Bauch machen wir dann noch einen Spaziergang über die berühmte Lincoln Road und trinken im Quattro noch einen Wein.
Eine unglaubliche Frechheit ist, dass ein Tip von 19% direkt auf der Rechnung steht.
Es geht nicht um den Tip, der in den Staaten immer zwischen 15 und 20% liegen sollte.
Es geht darum, dass ich immer noch selbst entscheiden möchte, wer welchen Tipp von mir bekommt.
Wir diskutieren etwas, beschließen aber, dass es den Ärger nicht wert ist.
Wir würden da nicht wieder etwas trinken – auch nicht, wenn wir wieder kommen.
Die Rache der kleinen Flitterreisenden smiley

Wir lassen uns den Abend nicht verderben und schlendern gemütlich heim, und das unter nicht gar so kitschiger, aber irgendwie doch unwirklich erscheinender Weihnachtsbeleuchtung…

Bis bald
Eure Nici



Flitteri und Flittera – 22.12.2009 – Tag 3

Flitterwochen *hurra* Posted on Wed, March 03, 2010 23:52:56

Okay, wir hängen hinterher…
Aber das Schöne für uns ist ja, dass wir so die Zeit NOCHMAL durchleben können… ich finde, die Ausrede zählt… vor allem nach den letzten Wochen.
Wer das hautnah miterlebt hat, weiß, dass außer Arbeit bei uns nichts mehr war…

Egal, denn es heißt nun, sich in die sonnige Wärme von Miami Beach zu begeben und zu überlegen, was man an so tollen Tagen eigentlich ohne Gepäck machen kann.

Man kann nicht gerade sagen, dass wir uns befreit gefühlt hätten oder gar eine Last von uns gefallen wäre… es war eher… anders.

Ich konnte zwar damit leben, dass nun shoppen angesagt war. Also, ich konnte gerade so damit lebensmiley
Allerdings geht das nur, wenn man was sieht.
Und man kann nur sehen, wenn man seine Tages-Kontaktlinsen oder gar die Brille nicht in seinem Gepäck hat.
Blöd. Wirklich blöd.

Blöd deswegen, weil man in den Staaten nicht mal schnell zum freundlichen Optiker an der Ecke geht und sagt “hey, ich hätte gerne Tageslinsen, weil meine in New York geblieben sind”
Nein, man braucht einen Augenarzt, der ein Rezept ausstellt.
Auch in Miami Beach ist kurz vor Weihnachten, wenn Ihr versteht, was ich meine…

Nun denn, möge die Suche beginnen.

Zuerst aber gab es einen Kaffee direkt neben dem Hotel. Das verbesserte den Start in den Tag spürbar.

In der Apotheke, die uns vom Concierge empfohlen wurde, war zwar ein Arzt, leider aber keiner, der Rezepte für Kontaktlinsen ausstellen durfte.
Dort aber empfohl man uns einen Optiker, bei dem ein Arzt sein sollte.
Wir blieben der Apothekenkette über den ganzen Urlaub treu und suchten den Optiker.

Joa… wart ihr schon mal in einer Stadt und konntet nur sehr schemenhaft erkennen, was um Euch passiert? Es ist interessant, die Dinge mal mit anderen Augen zu betrachten… oder besser gesagt, mit den Ohren, denn Andi beantwortete sehr geduldig meine Fragen…
Sollte nun noch einer zweifeln: ich bin wirklich fast blind!

Da standen wir dann also vor dem Geschäft… gingen hinein und… ernteten ein freundliches aber mitleidiges Lächeln, denn ausgerechnet heute war der gute Arzt nicht im Hause… smiley

Ich glaube, ich sah wirklich sehr mitleiderregend aus, denn die beiden Damen haben mir dann nicht nur – obwohl sie es nicht dürfen – Kontaktlinsen für eine Woche geschenkt sondern auch das Reinigungsmittel gleich dazu.
Den Blaubeermuffin haben sie sich dann auch echt verdient… smiley

Wirklich, wirklich glücklich ging es zurück ins Hotel, damit ich die Linsen “anziehen” konnte, und wir hatten die leise Hoffnung, doch schon Gepäck zu haben.
Keine Chance.
Aber online gab es mehr Info… also, die Info, dass es noch nicht in Miami angekommen war… sonst eigentlich keine… naja… es wurde zuminest identifiziert, man hatte es geunden.. es gab unser Gepäck noch smiley

Die Rezeptionistin empfahl uns ein paar Läden, wir fanden aber andere… es gab Jeans, Shirts, Unterwäsche, Duschzeug (weil man ja eine wählerische Haut hat…) und so weiter.
Und unerwarteter Weise sind wir auch bei Macys gelandet… wer das musical Titanic kennt, kann vielleicht verstehen, warum mir da ein Lied in den Sinn kommt – aber das ist eine andere Geschichte

Zwangsshoppen kann ganz schön anstrengend sein, also gingen wir auf die
Collins Avenue, schauten (!!!) uns die Art Déco Häuser an, aßen in
einem sehr schönen klassischen Diner und stellten fest, dass der Tag schon gelaufen
war…

Weiter geht es: ab ins Hotel, endlich duschen, und frisch anziehen… ist das toll… How to humanize smiley

Den ersten Teil des Abends verbrachten wir mit Mojito an der Bar, bis ich mal wieder Hunger bekam, und wir in das wärmstens empfohlene 11th Street Diner gingen. Laut Reiseführer hat das bis früh am Morgen offen… wir waren wohl außerhalb der Saison da, denn wir haben gerade noch was zu essen bekommen… das Sandwich war aber sehr leckersmiley

Es war sehr leer in Miami Beach, als wir das Diner verließen… es dürfte so gegen 23 Uhr gewesen sein. Alles wirkte fast düster… wir beeilten uns, ins Hotel zu kommen, fielen ins Bett und gleich danach in einen seeligen Schlaf, der -um zwei uhr in der Nacht – durch ein jähes Telefonklingeln unterbrochen wurde…
Unser Gepäck ist da!
Pizza für Jonas Wagner, der Cola light Mann und der Jever Mann sind alle nichts wert gegen diesen Moment… in dem man sich wünscht, dass der Mensch an der Rezeption diese Information bis zum nächsten Tag behalten hätte…

Weiter geht es dann hoffentlich bald, meine Lieben..

Ich freue mich drauf, meine Erinnerungen mit Euch zu ordnen.

Liebe Grüße
Eure Nici