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Unsere Hochzeit

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Es ist vollbracht - Hier findet Ihr alles zu Themen während und nach unserer Hochzeit

Vorbereitung - Hier sind alle Beiträge, die sich rund um unsere Vorbereitung drehen

Es wird geflittert – 24.12.2009 – Tag 5

Flitterwochen *hurra* Posted on Tue, June 22, 2010 23:53:25

Heute
wird unser erster Auto-Tag.

Nachdem
Andi sich schon ans Fahren gewöhnt hat, darf er für diese Strecke gleich wieder
ans Steuer.

Aber ehe
wir losfahren, geben wir unser Gepäck beim Concierge ab und gehen zum Frühstücken
ins News Café.

Wir haben
bis jetzt noch den Eindruck, dass keiner sonst in Miami Beach in der Lage ist,
so viele Früchte in eine so verhältnismäßig kleine Schüssel zu einem so fairen
Preis zu packen.

Abgesehen
davon verkaufen alle anderen auch keine Früchte…

Bevor wir
nach dem Frühstück losfahren, muss es dann aber doch noch ein kleiner Abstecher
an den Strand sein.

Und es
ist fulminant!

So viel
weißer Sand, blau-türkises Meer, Sonne und Wolkenkratzer.. Bilder sagen mehr
als tausend Worte smiley

Wir
lassen das Auto holen und haben eine kleine Unterhaltung mit dem Concierge
Robbin. Er ist sehr nett und hat uns eine Zeiteinschätzung für unsere ersten
Trips gegeben.

Nicht,
dass wir das nicht selbst schon gemacht hätten, denn Google Maps geht überall…
aber Robbin hat nun mal schon Italiener getroffen, die der Ansicht waren, von
Florida nach Kalifornien benötigt man mit dem Auto 8 Stunden…

Auf in
die Keys, heißt es nun aber für uns.

Wir
fahren nicht direkt und machen einen kleinen Abstecher an den alten Leuchtturm
Miamis.

Wir haben
ein tolles Panorama auf der Fahrt, dafür aber einen eher unscheinbaren
Leuchtturm.

Das
absolute Highlight ist der Waschbär, der sich dort von den ganzen Anglern
füttern und von den Touris fotografieren lässt… aber wir sehen zum ersten Mal
einen Waschbären in freier Wildbahn. Und das ist irre smiley

Das
absolute Lowlight ist die Reaktion meiner Oberschenkel auf die Treppen im
Leuchtturm. Keine Ahnung warum, aber es tut zwei Tage lang weh… Andi hat da
schon was zu Schmunzeln mit mir… also über michsmiley

Weiter
geht es in dichtem Verkehr in Richtung Süden.

Miami ist
schon ein riesiger Moloch!

Allerdings
hat so ein Moloch auch etwas Gutes.

Unser
Durst treibt uns zum nächsten Subway und lässt uns Apfelschnitten in
Portionstüten mitnehmen… ungewohnt… vor allem ungewohnt unfrittiert smiley

Auf dem
weiteren Weg in den Süden versuchen wir, so viele Eindrücke wie möglich
mitzunehmen.

Das Navi
zeigt viel blaues Meer und wenig Straße… das ist beeindruckend… Aber nicht so
beeindruckend wie die Realität. Es ist fast unmöglich, die Keys und ihre
außergewöhnliche Schönheit in Bilder und Worte zu packen.

Kleine
Inselperlen von karibischem Meer umgeben, jeder Ort ein kleines Venedig – nur
ohne Brücken. Was uns das Auto ist, scheint dem Key-Bewohner das Boot zu sein.

Mit dem
Einbruch der Dunkelheit begegnen uns immer schauerlichere
Weihnachtsdekorationen bis zu unserem Hotel auf Marathon.

Marathon,
das sei hier bemerkt, heißt Marathon, weil es den Bauarbeitern der
7-Mile-Bridge der naheliegendste Vergleich war, als sie dort Quartier
aufschlugen ehe sie sich an die Arbeit machten, dieses monumentale Bauwerk zu
errichten.

Zurück zu
uns.

Angekommen
am Banana Bay Resort and Marina, das wir für diese Nacht unsere Herberge nennen
(das wir aber sicher nicht wieder wählen würden und werden), verlassen wir das
Auto und fühlen uns fast erschlagen von… sagen wir mal… leicht erhöhter
Luftfeuchtigkeit.

Wir haben
einen netten Check-In, dafür aber ein eher gewöhnungsbedürftiges Zimmer (in
unserem Tagebuch steht „heruntergekommenes Zimmer“ – Zeit verschleiert
Wahrnehmungen).

Als
erstes muss der Champagner in das Eisfach, dann geht es ab an die Poolbar.

Zwei Bier
bitte… ja, auch in Dosen… nein, wenn Du gleich zumachst, dann brauchen wir
keine Gläser…

Davon
gibt es dann auch noch eine zweite Runde, und die Einheimischen verwickeln uns in ein
nettes Gespräch. Also, wir glauben, dass es nett ist, denn der Dialekt ist ganz
bitter. Immerhin wissen wir, im Hurricane nebenan gibt es Wings für 25 cent.
Wir entscheiden uns, dieser Empfehlung nicht zu folgen,auch wenn wir Tage
später beim Studium des Reiseführers feststellen, dass das Hurricane eine
Institution sein soll. Wir glauben, das liegt an den mangelnden Alternativen…

Wir
machen uns nun also Weihnachten in unserem Zimmer. Es ist klasse!

Champagner,
Jeopardy, lokale (bizarre) Weihnachtswerbung und eine Zigarre auf dem Balkon,
an dem ein sehr bunter und sehr lauter Weihnachtstruck vorbeirauscht – und
wieder zurück… ist ja auch einen Tag zu früh…

Das
Ergebnis sind lustige Bilder…ähm, sehr lustige Bilder und eine eher unruhige
Nacht, weil ich dann doch das mit dem Inhalieren nicht lassen kann…

Der Rest
der Zigarre fällt letztlich dem Regen in der Nacht zum Opfer.

Und wir
der Zigarre und dem Alkohol… Aber das morgige Frühstück wird uns das Leben
wieder schön machen…



was flittert denn da? – 23.12.2009 – Tag 4

Flitterwochen *hurra* Posted on Wed, March 10, 2010 00:03:53

Guten Morgen liebes Miami!
Aufstehen, die Sonne im Gesicht und ab zur Rezeption, endlich das Gepäck abholen.

Finally, können wir sagen.
Finally haben wir unsere Sachen wieder.
Auch wenn es irgendwie gemein ist, denn wir hätten schon gerne (weiter) auf die Kosten anderer geshoppt smiley.

Unser erster Blick gilt dem Champagner, denn wir haben die ernste Befürchtung, dass er Schaden genommen haben könnte.
Hat er aber nicht. Wir sind einfach Glückskinder!
Leider können wir den Champagner nicht kalt stellen, denn der Kühlschrank der Minibar ist ohnehin schon mehr als überfordert.

Alles ist da. Wunderbar!
Dann können wir ja endlich unseren Plan umsetzen und das anschauen, was wir anschauen wollten… auch wenn die Zeit für unseren Plan nun deutlich knapper bemessen ist…

Auf der Suche nach einem Frühstück empfiehlt uns der Concierge, im News Café zu frühstücken.
Hm… also, wenn das jemand empfiehlt, der hier lebt, dann kann es nicht so verkehrt sein… oder aber er hat was mit einer der Bedienungen oder so.
Wie auch immer, wir kommen ihm eigentlich nicht so recht aus und gehen ins News Café.
Es ist nicht so, wie man sich das vorstellt, direkt am Ocean Drive, sehen und gesehen werden… es ist nämlich viel entspannter smileyein Café, ein schönes noch dazu, der Strand ist auch nicht weit, und das Essen ist lecker… bis auf den Kaffee, aber wir sollten noch deutlich schlechteren zu trinken bekommen.
Es hat schon seinen Grund, dass nicht die Amerikaner zur Coffee Nation geworden sind… smiley

Wider erwarten ist es auch gar nicht so teuer, und hier bekommt man echt value for money. Und nicht nur das. Sogar auch ne Menge Obst, was, wie wir noch erfahren werden, für die Gegend in der Nähe von Orange County eine echte Seltenheit zu sein scheint.

So, lecker gegessen und ordentlich gestärkt lassen wir unser Auto von irgendwoher holen und fahren dann in Richtung Miami. An dieser Stelle der kleine Hinweis, Miami und Miami Beach sind zwei völlig unterschiedliche Städte, die nur mehr oder weniger zufällig so nah beieinander liegen.

auf dem Weg nach Miami sehen wir eine kleine aber sehr feine Insel.
Unsere Neugier ist geweckt, und auf geht es, ab über die Brücke nach Palm Island und Hibiscus Island.
Von der Brücke hat man einen tollen Blick auf Miamis Wolkenkatzer, und wenn man dann wieder vor das Auto schaut, dann sieht man… eine Schranke.
Ok, ich wollte schon aufgeben… eine Schranke, in diesem Fall mit einem Wärterhäuschen, heißt für mich so viel wie “Du, Fremder, hast hier gar und überhaupt nichts verloren, also verp*** Dich!!!”
Andi ist da irgendwie gelassener und will es versuchen… er will es also wissen und steuert unbeirrt auf die Schranke zu.
Und was passiert?
Na klar! Unsere Mietkiste ist groß genug, um als Türöffner zu dienen…
Also cruisen wir gemütlich durch die sehr privaten, sehr edlen und sehr wohlhabenden Straße vom Palm und Hibiscus Island.
Aber auch hier scheint die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen zu haben. Einige, eher viele Häuser stehen leer.
Da wir auf die schnelle den Makler nicht antreffen, fahren wir weiter nach Miami. smiley

Little Haiti ist unser Ziel.
Little Haiti ist ein Stadtteil Miamis, in dem viele haitianische Einwanderer leben.
Wir erwarten also ein lustiges, buntes, karibisches Fleckchen Erde.
Was auf uns wartet, ist aber etwas anderes. Es ist… arm… keine unglückliche Armut, aber eine zurückhaltende, vorsichtige.
Die Menschen beobachten uns Fremde sehr genau.
Aber auf jedes Lächeln, das wir schenken, erhalten wir ein Lächeln zurück.

In Little Haiti gibt es Botanicas.
Das sind kleine Läden, die dunkel und verraucht sind, nach sowas wie Weihrauch oder Gras riechen, und die von irgendjemandem mit unglaublich viel Zeug vollgestopft wurden, dass man gar nichts mehr sieht.
Eigentlich sind es auch keine Läden, denn ich habe nichts zu kaufen gesehen.
Man kann aber in sich lesen lassen. Für 77 Dollar… pro Person.
Ich gestehe, ich bin schuld, dass wir es nicht getan haben… wer will eigentlich schon so genau wissen, was in einem steht… ich meine… dann wäre ich ein Buch geworden, oder? smiley
Ja, es ist mir unheimlich.
Wahrscheinlich, weil der gute Mann mich gefühlte 100 Mal fragt, ob ich wirklich die ganze Wahrheit erfahren will… noch heute bin ich mir sicher, dass ich ganz gut mit mir lebe, auch wenn ich nicht alles weiß…

Der gute Mann hat uns dann alles Gute gewünscht, und wir ziehen weiter.
Zurück zu unserem Auto, das wir bei einem sehr, sehr netten Parking Service abgestellt hatten, und weiter in die Stadt.

Der Stadthafen Miamis ist süß, wenngleich es keinen Vergleich mit der V&A Waterfront Kapstadts geben darf. Dem Vergleich würde Miami nicht standhalten können.
Was allerdings wirklich klasse ist, ist die offene Bühne, auf der immer Programm zu sein scheint.
Es ist nicht Santana, aber so schlecht ist der gute Mann mit der Gitarre nicht.
Und Santa Claus ruht sich vor seiner anstehenden Arbeit auch etwas aus. Er sitzt nämlich neben uns.
Ich wette, wenn Ihr die Bilder anschaut, wisst Ihr, wen ich meine smiley

Und nun? Nach Littla Havanna laufen oder fahren?
Ich bin ja eigentlich für laufen, lasse mich dann aber doch von Andi zum Fahren überreden und muss zugeben. Das ist eine gute Idee. Ums Eck ist das nämlich nicht.
Nichts desto trotz kommen wir genau in den Feierabendverkehr. Es könnten auch die Menschen sein, die in Urlaub fahren.

Angekommen auf der Calle Ocho, also der 8. Straße Miamis.
Dieser Teil der Straße ist der kubanische Teil.
Und es ist genau so, wie man sich Kuba vorstellt. Also, zumindest so lange man noch nicht auf Kuba war.
Wir schlendern die Straße auf und ab und machen kaum Fotos.
Wir haben das Gefühl, damit zu sehr in das Privatleben anderer einzudringen.
Wir müssen es im Herzen behalten.

Es gibt dort überall Zigarrenläden, aber leider hat die Zigarrenfabrik, die wir uns eigentlich ansehen wollen, schon geschlossen, so dass wir weiterspazieren und schließlich bei einer schwangeren Frau zwei Zigarren kaufen und eine geschenkt bekommen.
Die wollen wir uns für Weihnachten gönnen. Mit dem Champagner smiley

Es wird wieder dunkel, auf dem Rückweg zum Auto kommen wir an einem kleinen “Park” vorbei, in dem lauter Menschen sitzen, die Domino spielen. Ein tolles Bild.
Wer die Schachspieler an der Münchner Freiheit kennt, kann sich das ganz entfernt vorstellen.
Es ist nur noch faszinierender und weniger durchzogen von Menschen, die da nicht hingehören.
Domino ist ein bei Kubanern sehr beliebtes Spiel.

Wir haben übrigens auch erfahren, dass viele in Little Havanna lebende Kubaner gar nicht mehr den Wunsch hegen, nach Kuba zurückzukehren, weil sie dort gar nicht aufgewachsen sind, wohingegen andere, die auf Kuba geboren sind, sich sehr wünschen, irgendwann zurückkehren zu können.

Auch kommen wir an einem Gemüseladen vorbei, in dem uns wieder einmal klar gemacht wird, dass in Amerika eben alles ein kleines bisschen größer ist… eine Avocado in der Größe einer Honigmelone habe ich bis dahin noch nie gesehen… Faszinierend.

Zeit wird es, sich ins Auto zu packen, und wir machen und wieder auf den Weg nach Miami Beach.

Dort angekommen, erkennen wir fast unser Hotel nicht wieder.
Kaum ist man mal einen Tag weg, kommen ganz neue Möbel.
Sehr schicke Lounge Möbel, die wir uns durchaus auch in unserem Wohnzimmer vorstellen könnten.

Wir duschen fix und gehen dann zum Essen ins Puerto Sagua , das im Reiseführer mit kubanisch-traditioneller Küche beschrieben wird. Ja, das klingt gut.
Es ist auch gut. Der Wein ist sehr lecker, der Kaffee ist wirklich gut.
Nur haben wir uns noch nicht daran gewöhnt, dass Essen in diesem Land nicht dem Genuss sondern der reinen Nahrungsaufnahme dient. Diese gilt es zeitlich zu optimieren.
Wer’s mag…

Mit vollgeschlagenem Bauch machen wir dann noch einen Spaziergang über die berühmte Lincoln Road und trinken im Quattro noch einen Wein.
Eine unglaubliche Frechheit ist, dass ein Tip von 19% direkt auf der Rechnung steht.
Es geht nicht um den Tip, der in den Staaten immer zwischen 15 und 20% liegen sollte.
Es geht darum, dass ich immer noch selbst entscheiden möchte, wer welchen Tipp von mir bekommt.
Wir diskutieren etwas, beschließen aber, dass es den Ärger nicht wert ist.
Wir würden da nicht wieder etwas trinken – auch nicht, wenn wir wieder kommen.
Die Rache der kleinen Flitterreisenden smiley

Wir lassen uns den Abend nicht verderben und schlendern gemütlich heim, und das unter nicht gar so kitschiger, aber irgendwie doch unwirklich erscheinender Weihnachtsbeleuchtung…

Bis bald
Eure Nici



Flitteri und Flittera – 22.12.2009 – Tag 3

Flitterwochen *hurra* Posted on Wed, March 03, 2010 23:52:56

Okay, wir hängen hinterher…
Aber das Schöne für uns ist ja, dass wir so die Zeit NOCHMAL durchleben können… ich finde, die Ausrede zählt… vor allem nach den letzten Wochen.
Wer das hautnah miterlebt hat, weiß, dass außer Arbeit bei uns nichts mehr war…

Egal, denn es heißt nun, sich in die sonnige Wärme von Miami Beach zu begeben und zu überlegen, was man an so tollen Tagen eigentlich ohne Gepäck machen kann.

Man kann nicht gerade sagen, dass wir uns befreit gefühlt hätten oder gar eine Last von uns gefallen wäre… es war eher… anders.

Ich konnte zwar damit leben, dass nun shoppen angesagt war. Also, ich konnte gerade so damit lebensmiley
Allerdings geht das nur, wenn man was sieht.
Und man kann nur sehen, wenn man seine Tages-Kontaktlinsen oder gar die Brille nicht in seinem Gepäck hat.
Blöd. Wirklich blöd.

Blöd deswegen, weil man in den Staaten nicht mal schnell zum freundlichen Optiker an der Ecke geht und sagt “hey, ich hätte gerne Tageslinsen, weil meine in New York geblieben sind”
Nein, man braucht einen Augenarzt, der ein Rezept ausstellt.
Auch in Miami Beach ist kurz vor Weihnachten, wenn Ihr versteht, was ich meine…

Nun denn, möge die Suche beginnen.

Zuerst aber gab es einen Kaffee direkt neben dem Hotel. Das verbesserte den Start in den Tag spürbar.

In der Apotheke, die uns vom Concierge empfohlen wurde, war zwar ein Arzt, leider aber keiner, der Rezepte für Kontaktlinsen ausstellen durfte.
Dort aber empfohl man uns einen Optiker, bei dem ein Arzt sein sollte.
Wir blieben der Apothekenkette über den ganzen Urlaub treu und suchten den Optiker.

Joa… wart ihr schon mal in einer Stadt und konntet nur sehr schemenhaft erkennen, was um Euch passiert? Es ist interessant, die Dinge mal mit anderen Augen zu betrachten… oder besser gesagt, mit den Ohren, denn Andi beantwortete sehr geduldig meine Fragen…
Sollte nun noch einer zweifeln: ich bin wirklich fast blind!

Da standen wir dann also vor dem Geschäft… gingen hinein und… ernteten ein freundliches aber mitleidiges Lächeln, denn ausgerechnet heute war der gute Arzt nicht im Hause… smiley

Ich glaube, ich sah wirklich sehr mitleiderregend aus, denn die beiden Damen haben mir dann nicht nur – obwohl sie es nicht dürfen – Kontaktlinsen für eine Woche geschenkt sondern auch das Reinigungsmittel gleich dazu.
Den Blaubeermuffin haben sie sich dann auch echt verdient… smiley

Wirklich, wirklich glücklich ging es zurück ins Hotel, damit ich die Linsen “anziehen” konnte, und wir hatten die leise Hoffnung, doch schon Gepäck zu haben.
Keine Chance.
Aber online gab es mehr Info… also, die Info, dass es noch nicht in Miami angekommen war… sonst eigentlich keine… naja… es wurde zuminest identifiziert, man hatte es geunden.. es gab unser Gepäck noch smiley

Die Rezeptionistin empfahl uns ein paar Läden, wir fanden aber andere… es gab Jeans, Shirts, Unterwäsche, Duschzeug (weil man ja eine wählerische Haut hat…) und so weiter.
Und unerwarteter Weise sind wir auch bei Macys gelandet… wer das musical Titanic kennt, kann vielleicht verstehen, warum mir da ein Lied in den Sinn kommt – aber das ist eine andere Geschichte

Zwangsshoppen kann ganz schön anstrengend sein, also gingen wir auf die
Collins Avenue, schauten (!!!) uns die Art Déco Häuser an, aßen in
einem sehr schönen klassischen Diner und stellten fest, dass der Tag schon gelaufen
war…

Weiter geht es: ab ins Hotel, endlich duschen, und frisch anziehen… ist das toll… How to humanize smiley

Den ersten Teil des Abends verbrachten wir mit Mojito an der Bar, bis ich mal wieder Hunger bekam, und wir in das wärmstens empfohlene 11th Street Diner gingen. Laut Reiseführer hat das bis früh am Morgen offen… wir waren wohl außerhalb der Saison da, denn wir haben gerade noch was zu essen bekommen… das Sandwich war aber sehr leckersmiley

Es war sehr leer in Miami Beach, als wir das Diner verließen… es dürfte so gegen 23 Uhr gewesen sein. Alles wirkte fast düster… wir beeilten uns, ins Hotel zu kommen, fielen ins Bett und gleich danach in einen seeligen Schlaf, der -um zwei uhr in der Nacht – durch ein jähes Telefonklingeln unterbrochen wurde…
Unser Gepäck ist da!
Pizza für Jonas Wagner, der Cola light Mann und der Jever Mann sind alle nichts wert gegen diesen Moment… in dem man sich wünscht, dass der Mensch an der Rezeption diese Information bis zum nächsten Tag behalten hätte…

Weiter geht es dann hoffentlich bald, meine Lieben..

Ich freue mich drauf, meine Erinnerungen mit Euch zu ordnen.

Liebe Grüße
Eure Nici



Es wird geflittert – 21.12.2009 – Tag 2

Es ist vollbracht :-) Posted on Mon, January 25, 2010 23:27:18

Guten Morgen an die Flittergemeinde!

Wir haben eher mäßig geschlafen, das lag wohl daran, dass es nicht möglich ist, in diesem Hotel ein Fenster zu öffnen… oder wir haben es nicht auf anhieb entdeckt. Auf jeden Fall war es heiß.
Macht nichts, das Bett war trotzdem bequem smiley.
Es gab einigen Neuschnee in der Nacht, aber wir wollten uns die Stimmung nicht verderben lassen.

Aufgrund der Überfüllung des Early-Bird-Frühstückes mit Lay Overs, durften wir (mit ein bisschen Überredungskunst) an das ganz normale Frühstücksbuffet. Das Obst war wirklich prima.
Wir hielten uns aber nicht lange damit auf, denn es galt ja einzuchecken, so dass wir bald boarden und losfliegen können…

Auschecken aus dem Hotel und einchecken bei der LH.
Die Dame war sehr nett und bat uns auch einigermaßen freundlich, noch etwas aus der Tasche zu nehmen, da sie zu schwer war. Dummerweise war der Rucksack schon mit Frischhaltefolie umwickelt, so dass wir nicht wussten, wohin wir die Schuhe (Chucks wiegen ca. 1,2 kg!) tun sollten.
Also schnell noch eine Tasche mit aus der Reisetasche genommen und los konnte es gehen.
Und außerdem: wer weiß schon, wofür man Chucks im Handgepäck noch brauchen kann…

Wir machten es uns gemütlich.
Hier ein bisschen Duty free, da ein bisschen bummeln, und dann langsam zum check in… ähm… ups… da waren wir wohl ein bisschen zu gemütlich oder zu lange nicht mehr außerhalb Europas unterwegs…
Wir hatten glatt die Passkontrolle vergessen. Da kann man zwar nichts machen, aber schon ein bisschen unruhig werden smiley.

Natürlich ging es dann doch schneller als gedacht, und wir hetzten (völlig unnötigerweise) zum Gate und warteten dort auf das Boarding.
Das ging dann auch irgendwann los.
Wir stellten uns an, weil ja so viele Menschen Angst haben, ihr Sitz ist dann besetzt… oder vielleicht haben auch alle anderen nur Hummeln im Hintern wie wir smiley.

Wie dem auch sei, wir standen irgendwie an der falschen Schlange an, denn da, wo wir waren, hätten wir nicht durchgedurft, obwohl das “Boarding-Kreuz” (wie heißt eigentlich dieser Durchgang?) bestens funktionierte… nur der Mitarbeiter der LH funktionierte nicht so gut, denn er war ein bisschen überfordert und wollte echt nochmal alle Pässe sehen…

Dann saßen wir also irgendwann im Flieger und warteten… und warteten… weil das Wetter ein bisschen ungemütlich war.
Dann erhielten wir das “GO” und die Flügel wurden enteist.
Nachdem das geschehen war, fuhren wir los in Richtung New York… ja, wir boardeten am anderen Ende des “Flughafens der kurzen Wege”… Wir fuhren aber nicht lange und blieben eine Weile stehen… ein technisches Problem… ok… wieder zurück ans Gate… dann war das Problem behoben… DAS macht mal ein Gutes Gefühl… dann war wieder enteisen angesagt, und dann sollte es endlich losgehen – mit zwei Stunden Verspätung… aber wir hatten ja das Umsteigen großzügig geplant, sollte also alles kein Problem sein… ok, ein paar Sorgen machten wir uns schon, ob das alles glatt geht.. der eine laut, die andere leise smiley.

Der Flug war wirklich angenehm.
Das Essen war lecker und die Crew sehr nett.
Als sie mitbekam, dass wir auf dem Weg in die Flitterwochen waren, haben sie uns eine Flasche Champagner geschenkt. Wir waren wirklich platt!
Sowas Süßes! Und die Karte war auch total schön geschrieben!
Na, und den Champagner würden wir schon noch irgendwie in die Reisetasche bekommen, denn schließlich darf ja kaum Flüssigkeit mit.

Nachdem wir gelandet sind, kamen wir unter den ersten aus dem Flieger und recht fix durch die Immigration.
Der Beamte war sogar sehr freundlich. Und lustig noch dazu.
Alles lief wunderbar!

Eigentlich war unser Gepäck ja durchgecheckt, aber man muss in den Staaten sein Gepäck entgegennehmen und identifizieren, wenn man aus dem Ausland einreist (kann man auch aus dem Inland einreisen?).
Das gestaltete sich ein bisschen schwieriger, denn das Gepäckband hakte irgendwie (ich hatte ernsthaft Sorge, dass eine ziemlich genau 23 kg schwere Reisetasche der Grund dafür sein könnte…).
Das dauerte 45 Minuten… Etappe eins war also geschafft…
Gut, den Champagner noch gut eingewickelt und mit Andis Winterjacke in die Reisetasche… würde schon irgendwie gehen, denn schließlich war das Gepäck schon eingecheckt und es gilt damit ja als akzeptiert, also so gewichtsmäßig.
Ok, nun wurde es richtig spannend. Delta und LH arbeiten nebeneinander. ABER: das Gepäck muss bei der LH wieder aufgegeben werden, damit diese es dann hinter dem Schalter an Delta übergibt. Im Anschluss können wir dann wieder bei Delta einchecken.
Das wäre alles nicht so wild gewesen, wäre da nicht der leichte Zeitdruck gewesen…
und die Chinesin vor uns… eine von der Art verlogene Lotusblüte. Nur solange freundlich, solange sie unangetastet vorne steht.
So eine kleine Frau kann ein ganz schön breites Kreuz kriegen…

Das Gepäck haben wir dann doch noch an die LH übergeben, und dann konnten wir schnell bei den sehr freundlichen Delta Mitarbeitern einchecken, um im Anschluss das Terminal zu wechseln und vor der Sicherheitskontrolle… anzustehen.

Man kann wirklich vieles sagen, aber die amerikanischen Flughäfen sind nicht gut organisiert.
Da tummeln sich hunderte vermutlich unterbezahlte Mitarbeiter an einer Sicherheitskontrolle, und trotzdem kehrt keine Ruhe ein…
Egal, eine Dame mit einem Cello ließ uns vor, wunderte sich über den Stress, den ich machte, weil ihr Flug ging noch 10 Minuten vor dem unseren. Das war mir dann aber auch egal, denn der boarding call war schon erhallt.
Wir hetzten zum Gate, da standen ein paar Leute, und wir machten dann doch erst mal langsamer, versuchten, ein Wasser zu kaufen, ließen es sein und stellten fest, dass die dort wartenden Leute nicht auf unseren Flug warteten.
Nu aber schnell!
Und dann saßen wir… wieder eine Weile im Flieger, bevor es losgehen durfte.
Es war ein unruhiger Flug, und wir kamen ziemlich unerholt in Miami an.
Miami! Wir hatten es geschafft! Endlich da!

Nichts wie raus zum Gepäck und dann über die Autovermietung ab ins Hotel… dachten wir…

Ok, nachdem die letzten Koffer zum x-ten Mal die Runde gedreht hatten und unsere Sachen nicht dabei waren, war auch ich überzeugt, dass unser Gepäck nicht nach Miami geflogen war.
Es war in dem Moment wenig beruhigend, dass wir nicht alleine waren.
Es war, ehrlich gesagt, richtig doof, denn somit waren wir nicht die einzigen, die beim dem Schalter für verlorenes Gepäck standen.
Ohne Baggage Tag, also den Gepäckabschnitt, geht gar nichts, sagte die genervte Delta Mitarbeiterin zu einem Passagier. Andi schaute mich an und sagte erschrocken, dass die in seiner Jacke waren. In seiner Jacke… na und? In seiner Jacke?!! Das war die mit dem Champagner… F***!
Ich erinnerte mich zwar an die Endziffern eines der Tags, aber nicht an die ganze Nummer… aber ich versuche, Andi zu beruhigen. Es schien mir zu gelingen.
In der Zwischenzeit machte ich aus, wie wir zu unserem Mietwagen kommen konnten und suchte einen Geldautomaten.
Zurück bei Andi waren wir auch schon gleich an der Reihe. Der Kollege der genervten Dame war sehr, sehr nett, gratulierte uns zur Heirat (wir dachten, das hilft!), fragte nach Gepäckdetails, wollte keine Baggage Tags sehen und schenkte uns, neben einer offiziellen Bearbeitungsnummer mit Internet-Link und Telefonnummer, zwei survival packs, die je eine Zahnbürste, eine Haarbürste, Deo, Zahncreme und ein T-Shirt enthielten, und versprach uns, dass wir unser Gepäck wieder sehen.

Weiter ging es zu Alamo, wo man uns einen Kia (!) anbot.
Hatte doch alles so gut angefangen…
Wir konnten uns mit dem Mitarbeiter auf einen Nissan einigen.
Alles war gut, das Gepäck schon im Auto… kein Schlüssel da…
Gepäck wieder raus… hin und her…

Zum Schluss wurde es ein nagelneuer Dodge Journey. Der Wagen, der uns über unsere Reise begleiten sollte, und wir waren begeistert, wie riesig die amerikanischen Mietwagen sind.
Toll war das…

Gegen zwei trafen wir dann in unserem Hotel in Miami Beach ein.
Ein sehr freundlicher Empfang, ganz liebe Mitarbeiter, ein tolles Zimmer und ein leicht puffiges Licht im Gang…
Aber es war schön, angekommen zu sein und nach über 24 Stunden in ein frisches Bett fallen zu können…



Es wird geflittert – 20.12.2009 – Tag 1

Es ist vollbracht :-) Posted on Sun, January 24, 2010 22:31:26

Hallo liebe Flitterfreunde smiley,

Ihr habt lange genug warten müssen, um zu erfahren, wohin uns unsere Flitterwochen geführt und was wir dabei alles erlebt haben.

Extra für Euch haben wir auch Tagebuch geführt, und das werden wir nach und nach mit Bildern (ebenso nach und nach) auf unsere Homepage stellen.

Nun also zu dem, was Euch eigentlich interessiert smiley.

am 20.12 starteten wir unsere Reise und fuhren von unserer Wohnung zum Münchner Flughafen.
Wir sind ein bisschen später losgekommen, als wir uns vorgenommen hatten, aber noch war das kein Grund, in Sorge oder gar Panik auszubrechen.
In München hatte es geschneit, aber selbst das beunruhigte uns nicht.
Am Flughafen angekommen stellten wir das Auto ins Parkhaus und machten uns auf zur Rezeption des Hotels am Flughafen, wo wir freundlich begrüßt wurden.
Wohin wir denn am nächsten Tag fliegen wollten, fragte uns die nette Dame und bekundete gleich ihre Sorge, ob der Flug denn auch ginge, denn schließlich sei das Hotel fast ausgebucht, weil nach Köln und Düsseldorf keine Flüge mehr gingen und sie einige sogenannte Lay Overs hatten.
Öhm… ok… naja, Köln ist ja nun nicht New York, und der Blizzard war da ja schon ein paar Tage zuvor.
So richtig aus der Ruhe bringen ließen wir uns also nicht, und als wir dann auch noch eine Suite bekamen, weil das der Beginn unserer Flitterwochen war, war alles geritzt smiley.

Wir verbrachten ein bisschen Zeit damit, herauszufinden, ob unser Flieger nun geht oder nicht, gaben dann auf, weil uns das am Flughafen auch keiner sagen konnte und gingen ins Airbräu zum Abendessen, wo wir, was wir nicht wissen konnten, für lange Zeit das letzte ausgewogene Essen zu uns nahmen…
Es war also sehr lecker, das Bier schmeckte gut, und dann gingen wir, ein bisschen angeschickert zu Edeka ums Eck, wo wir uns für die erste Nacht unserer Flitterwochen mit Sekt und Flips eindeckten – der Anfang einer großen Tradition.

Aus unserem Fenster sahen wir die Schneeflocken fallen, die Straßen immer weißer werden und immer mal wieder Flugzeuge starten und landen. Dazu NCIS, Sekt und Flips und es war ein wunderbarer Start in die Flitterwochen smiley



Die gute, alte Post…

Es ist vollbracht :-) Posted on Fri, July 31, 2009 16:19:13

Hallo liebe Hochzeitsblog-Leser,

die gute, alte Post hat mir heute einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Nichtsahnend öffnete ich unseren Briefkasten und bekam zu allererst ein Heft mit den Fanartikeln von Werder Bremen in die Hand!
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich niemals mehr wieder ein Geburtstagsgeschenk organisieren werde, wenn man dabei seine Adresse angeben muss und es sich um Fanartikel von Werder Bremen handelt.
Wie komme ich nur aus diesem Verteiler?
Ich werde mich darum mal kümmern, denn die Mails kommen ja auch immer wieder.
Wie soll ich das dem Briefträger erklären?
Und hoffentlich erwischt mich nicht irgendwann mal ein Nachbar mit Post von Werder!
Sorry, Claudi, das geht gaaar nicht 😉

Aber die Post ist auch sehr nett.
Heute kamen drei weitere Karten bei uns an, und das ist wirklich sehr schön.
Eine wurde in Lübeck verschickt, die andere in Hamburg gefunden.
Wo die Dritte Karte gefunden bzw. verschickt wurde, habe ich noch nicht sehen können, denn der Stempel ist nicht zu erkennen.
Was aber sehr nett, wirklich sehr nett ist, ist die Tatsache, dass die Karte eigentlich nie bei uns hätte ankommen können, denn die Briefmarke fehlt.
Der Stempel ist trotzdem drauf, auch an den Stellen, wo mal eine Briefmarke war.
Der Kleber hat auch gut gehalten, denn wir haben noch ein bisschen Sand darauf mitgeschickt bekommen.
Und, um nochmal darauf zurückzukommen, warum die Post sehr nett ist: Irgendjemand hat tatsächlich eine 96 auf den Stempel geschrieben. Ich nehme an, das ist das Briefzentrum, und ich finde es wirklich total klasse, dass da jemand drauf gepfiffen hat, ob da nun eine Marke drauf ist oder nicht. smiley
Allerdings, um an das Eingangsthema anzuschließen, ich hoffe ein bisschen, das Briefzentrum liegt nicht in Hannover? smiley

Nun denn, ein schönes Wochenende für Euch alle!

Eure Nici



Ja, es ist vollbracht!

Es ist vollbracht :-) Posted on Thu, July 30, 2009 22:42:00

Hallo Ihr Lieben,

ja, es ist vollbracht.
Wir hatten wundervolle Tage in Hamburg, und Ihr habt dazu einen wesentlichen Teil beigetragen.

Nun konnte ich mir ja bisher nicht so recht vorstellen, wie das mit dem Heiraten ist, und viele von Euch wissen ja, dass ich das für mich ja eigentlich nie vorhatte.
Ihr wisst schon, diese ganze Sache mit der Spießigkeit und so…
Ja, ich hoffe sehr, dass uns unser Eindruck nicht getrogen hat, wenn wir heute sagen können, es war eine tolle Hochzeit und alle hatten Spaß dabei.

Vor allem, und das möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich hervorheben, war alles nach unseren Vorstellungen, so dass auch an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die vielen helfenden Hände ausgeprochen werden will.
Danke!

Wir sind, wie Ihr wisst, nach entspannten acht Stunden Fahrt, gut zu Hause angekommen.
Toll ist, dass so ein Touring wirklich sehr viel Fassungsvermögen hat.
Als wir all Eure Geschenke sahen, hatten wir diesbezüglich ein bisschen Sorge, aber alles ging rein ins Auto, und es ist vor allem alles wohlbehalten zu Hause angekommen.

Und das Auspacken hat eine Menge Spaß gemacht. So tolle Ideen, so schön verpackt, so viel Mühe… und so viel Wertschätzung, die uns entgegengebracht wurde.
Ihr seid der Wahnsinn!
Derzeit sind wir dabei für jedes Detail einen schönen Platz in unserer Wohnung zu suchen.
So wird zum Beispiel eine Blumenwiese auf unseren täglich mehrfach genutzten Balkon wandern, und wenn es dann langsam dunkel wird, erhellen wir Oberföhring mit Hamburgs Stadtpanorama.
Wir werden einen schönen Platz für das selbstgemalte Bild von uns finden, unter das wir den “Sandkasten” stellen. Wenn wir uns zurückziehen wollen, werden wir uns mit unserem Quietscheentschenpäärchen in die Badewanne lümmeln und in Büchern schmökern, die das Thema Ehe mit einem Augenzwinkern betrachten.
Und beim betrachten der Weinflaschen werden noch lange, lange davon schwärmen, wie schön es war und welch großartige Freunde wir haben. Danke Euch!

So viele wunderschöne Ideen, so viel Freude und Wärme, die uns entgegengebracht wurde.
Es ist wirklich toll.

In den letzten zwei Wochen – ja, so lange ist es schon her – haben uns unglaublich viele Bilder erreicht, die wir nach und nach auf die Homepage stellen.
Dabei fällt mir ein: haben wir eigentlich auch noch irgendwo eine Speicherkarte mit Bildern?

Irgendwo ist ein Stichwort… ja, von “irgendwoher” erreichten uns in Summe 7 Karten, die mit den Luftballons den Weg nach Lübeck, Rostock und Hessen (wurde an der Ostsee gefundensmiley) hiner sich gebracht haben. Teilweise haben die Absender noch einen persönlichen Gruß draufgeschrieben, so heiraten zum Beispiel am 8. August Nina und Wulf-Heiner, die uns “von Brautpaar zu Brautpaar” grüßten. Oder die Ostsee-Fundkarte aus Hessen wurde mit “alles Liebe + Gottes reichen Segen für Euren gemeinsamen Lebensweg” an uns zurückgesandt.

Besonders erwähnenswert ist aber eine Karte aus Lübeck, die gleich mit einem Begleitbrief bei uns ankam.
Gerhard hatte die Karte geschrieben und mit dem Ballon auf den Weg gebracht. Er schrieb “Liebe Nici, lieber Andi, sollte diese Karte bei Euch ankommen, dann lade ich Euch ins Bräustüberl an den Tegernsee ein. …”
Die Finderin der Karte hat der Karte und ihrem Brief ein Bild des Herzballons im Maisfeld, in dem sie ihn gefunden hat beigelegt und uns geschrieben, dass sie die Idee sehr schön findet, dass es für sie aber gleich nochmal schön war, dass die Karte nach München geht, wo sie einige Jahre gelebt hat. Im Bräustüberl am Tegernsee hat sie schon ein paar Geburtstage gefeiert.
Die Welt ist klein und birgt so viele schöne Überraschungen 🙂

Inzwischen wurden wir ja schon das eine oder andere Mal gefragt, ob sich was geändert hat.
Wir können Euch sagen, dass wir glücklich sind, dass sich nur wenig geändert hat. Andi hat einen neuen Namen und wir beide mehr Schmuck smiley
Mehr braucht das aus unserer Sicht aber auch nicht. Sonst hätten wir die Jahre zuvor wirklich was falsch gemacht smiley

Die Hochzeitszeitung ist übrigens wirklich umwerfend.
Jeder, der sie bisher gesehen hat, ist begeistert und fragt, wer sie gemacht hat.
Eines kann ich Dir sagen, liebe Tinka, wenn das so weitergeht, dass ich mit stolzgeschwellter Brust sage “Meine Trauzeugin”, dann wird jedes Busenwunder neidisch smiley

Übrigens, als Marco (der Mann mit der verdammt guten Musik) uns bei unserer Vorbesprechung im April sagte, dass der Tag wie im Flug vorbeigehen wird und wir uns beim Betrachten der Bilder erst oder garnicht an gewisse Situationen erinnern würden, haben wir gelächelt… heute wissen wir, es ist so.
Es ist mir ein Rätsel, warum ich mich nicht mehr daran erinnern kann, dass Tinka neben uns bei der Hochzeitstorte stand oder dass Sandra mich beim Händewaschen erwischt hat…

Wie dem auch sei… wer brav bis zu Ende gelesen hat, bekommt auch eine kleine Belohnung smiley
Zwei Bilder!
Eines von den wichtigsten Personen des Tages:

und eines von uns:
Ganz herzliche Grüße
Eure Kroppis

P.S.
Wir haben übrigens etwas gefunden.
Es handelt sich dabei um eine gut verschlossene Kiste.
Wir werden sie nun aufbewahren, bis ein Schlüssel dazu auftaucht.
Sollten wir nach Ablauf eines Jahres kein Schlüssel gefunden haben, brechen wir sie auf smiley



wir haben Euch nicht vergessen :-)

Es ist vollbracht :-) Posted on Wed, July 22, 2009 00:24:10

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für dieses wunderbare Fest, das ohne Euch nicht so geworden wäre.

Ein ausführlicher Blogeintrag folgt bald (wenn dann auch eine neue Kategorie außer Vorbereitung angelegt ist).

Was wir nur ganz fix loswerden wollen:
Die erste Karte ist da!
Sie wurde in Lübeck eingeworfen smiley.

Das bedeutet, der sonnigste Biergartenbesuch zum Einlösen des 2-Maß-Gutscheins steht bevor smiley.
Der Schreiber dieser Karte weiß bescheid smiley.

Wir freuen uns drauf – wie auch auf alle anderen Karten, die noch den Weg zu uns finden werden smiley.

Ganz liebe Grüße
Eure Kroppis

EDIT am 31.07.2009: verschoben in “Es ist vollbracht :-)” von der Nici



Öhm…

Vorbereitung Posted on Fri, July 17, 2009 01:47:34

…jepp… es ist halb zwei und in ca. 11 Stunden sind wir verheiratet.
Es wäre übertrieben, wenn ich nun sagen würde, wir sind vollkommen von der Rolle, aber ein bisschen Unruhe macht sich dann doch schon breit.

Was müssen wir morgen eigentlich zum Standesamt mitbringen?
Hm… Stamm- bzw. Familienbuch soll ganz gut sein.
Personalausweise natürlich auch, aber die haben wir ja immer dabei smiley

Ich bin nicht müde, aber ich bin auch nicht wach…
Der Wecker klingelt in ca. 6 Stunden… aber der Kaffee hier ist ja gut…

Wir hatten einen schönen Abend. Sehr lustig war er auf alle Fälle.
Pizza Donna gab es zwar auf der Karte, aber irgendein Schlingel hat sie einfach nicht in die “Maschine” (=Kassensystem) programmiert, was zur Folge hatte, dass Andis Mama fast nichts zu essen bekommen hätte, bzw. nicht das, was sie essen wollte, denn “tut ‘e mir leid, aber die (Blick zur Küche”) könn’e keine Pizza Donna. Und ist’e auch nicht in die Maschine”
Ah ja…
Pizza Donna heisst übrigens Pizza mit Schafskäse… (zur Erinnerung: “die könn’e keine Pizza Donna”)

Nun ja, letzten Endes hatte Erna dann doch ihre Pizza, und gut war sie auch noch smiley

Die Bedienung war dann ganz happy, dass wir sie gefragt haben, ob sie einen Sambucca (ich weiß nie, wie das geschrieben wird) mit uns trinken mag, hat uns zum Dank Grappa und Limoncello (das kann ich schreiben) auf den Tisch gestellt und freut sich auch noch auf morgen.
Schee smiley

Birgit, Andi und ich sind dann noch über den Kiez geschlendert.
Wer mich kennt, weiß, dass meine ewige Kiez-Romantik niemals unterzukriegen ist.
Es war soooo toll!
Zum Abschluss ein Astra in der lauen Abendluft, ein bisschen träumen und ein Taxi zurück. Wir sind über die Lombardsbrücke gefahren, und, wer das kennt, weiß, was ich meine, die Fontäne war nicht mehr an, und die Häuser waren in gelbwarme Lichtpunkte getaucht, und es war ein weiteres Mal wunderschön, in die offenen Arme dieser Stadt zu blicken.
Hier, sagt sie, ist jeder willkommen. Und das fühlen wir auch…

Willkommen im Tor zur Welt.
Willkommen in Hamburg.
Hamburg meine Perle.

Ganz viele seelige Grüße smiley
Eure Nici



Nur ganz kurz…

Vorbereitung Posted on Wed, July 15, 2009 00:00:14

Wir haben gepackt und geräumt, und uns ist tatsächlich noch was eingefallen, was wir noch erledigen mussten. Da war nix von wegen, was jetzt nicht is, is nich mehr. Nenene!

Aber es hat geklappt.
Puh! Das was in vorletzter Sekunde!

Wir freuen uns sehr auf Euch und das kommende Wochenende!

Allerdings muss ich gestehen, dass vor lauter Organisiererei immer noch kaum Platz für Aufregung ist.
Wahrscheinlich kommt das dann morgen auf der Fahrt…

Ganz liebe Grüße
Eure Nici, die nun endlich ins Bett huscht smiley



Samstag war sie fällig…

Vorbereitung Posted on Mon, July 13, 2009 00:32:53

Hallo liebe Streuner-Hochzeits-Blog-Leser,

herzlich willkommen bei einem neuen knappen Blogeintrag.
Es tut mir leid, er wird nicht kurz, denn dafür habe ich gestern viel zu viel erlebt smiley.

Zuallererst möchte ich aber all den verrückten Hühnern, die gestern dabei waren und all das auf die Beine gestellt haben, von ganzem Herzen danken!
Es war wundervoll und unvergesslich!
Ich danke Euch!

Es begann damit, dass ich vor ein paar Wochen vorbereitet wurde, dass ich am 11. Juli meinen Junggesellinnenabschied haben sollte.
Ich wurde aber nur informiert, weil es übernachtungstechnisch die beste Möglichkeit war, das mit unseren Besucherinnen zu organisieren.

Zuerst tauchte gestern meine große Schwester bei uns auf.
Kurz darauf klingelte Carmen an der Tür.
Angie hatte mir ihre Sachen schon mitgegeben und ich wusste, auch sie würde ich im Laufe des Abends noch treffen.

Nach dem ersten Prosecco und einer Menge Ahnungslosigkeit bei mir, begaben wir uns dann auf den Weg zum Bus.
Welchen Bus wir nehmen müssen, hat mir keiner gesagt, aber ich ging von dem direkt vor unserer Tür aus.
Das war schon mal der erste Spaß, denn beim Umsteigen in die U-Bahn, stellte Carmen fest, dass das nicht die Haltestelle ist, die Andi ihr genannt hatte.
Wir sind also sozusagen von hinten durch die Brust ins Auge an unsere erste Station gekommen.
Eigentlich wollten die Mädels mir ja nicht sagen, wohin die Reise geht, aber um zur Station zu finden, war das doch die leichteste Variante.
Nordfriedhof… ich begann, mir ernsthafte Gedanken zu machen, was zum Geier dort auf mich warten sollte. Es war kurz nach fünf oder so.
Erwartete mich etwa eine Nachtwanderung dort? Eigentlich ein bisschen hell, aber da hätte ich auch ernsthaft noch ein bisschen Zeit gebraucht, um mir all den Mut anzutrinken, den ich gebraucht hätte.
Ich sehe zwar vielleicht ein bisschen nach Gruft aus, bin aber in Wahrheit keiner… in mir schlummert dann doch eine kleine Rockabilly-Seele.
Das aber wisst Ihr ja schon, und außerdem gehört das nur bedingt zur Geschichte smiley

Am Nordfriedhof angekommen – wir sind dann über die Stadtmitte gefahren – machten wir uns auf den Weg.
Ich dachte mir “Wahnsinn, was passiert denn hier? Gehen die mit mir die Stationen Münchens ab, die ich schon ohne Andi besucht habe?” Wir sind nämlich an dem Hotel vorbeigegangen, in dem ich jedes Mal übernachtet habe, wenn ich aus Mannheim beruflich in München war. Ich habe den Mädels dann erzählt, dass ich in der Champions-Sportsbar des Marriott in der Nähe mal am Abend Burger gegessen habe, und wie der Zufall es wollte, sind wir genau in dieses Marriott und genau in diese Bar gegangen…
Ich war fasziniert!

In der Sportsbar durfte ich mir den Platz aussuchen. Sicherheitshalber habe ich den Platz in der Ecke gewählt. Das hat den Vorteil, dass ich alles überblicken kann und sich auch niemand von hinten anschleichen kann. Außerdem waren wir umrahmt von lauter starken Männern, denn die Bilder von Cassius Clay bzw. Muhammad Ali und anderen Boxern hingen um uns herum. Über den Beamer lief dann die Formel BMW und die beiden Mädels sagten mir “jetzt läuft da noch Autorennen, aber vielleicht kommt ja noch was, was Dich interessieren könnte”.
Glücklicherweise wusste ich nicht, dass Felix Sturm gestern boxte, sonst wäre ich sicher davon ausgegangen, dass die Mädels mit mir gemeinsam einen Boxkampf schauen. Das wäre sicher spannend geworden, vor allem, weil ich mir vorstellen kann, dass das für einige ein wirklich großer Freundschaftsbeweis gewesen wäre 😉

Den zweiten Prosecco durfte ich dann in Ruhe trinken, der dritte musste ein wenig schneller in mich rein, denn wir mussten weiter.

Ich war noch völlig ahnungslos und umrahmt von zwei hübschen, geheimnisvoll lächelnden Damen, und wir zogen los zur U-Bahn.

Die nächste Station hieß dann Gieselastraße, und dort schauten Carmen und Karin ein bisschen orientierungslos auf den Plan, den Andi ihnen gemacht hatte.
Meine Frage, wo wir denn hinmüssen, wurde nicht beantwortet, weshalb ich mich entschied, abwechselnd mit den Händen nach links und rechts zu zeigen und unermüdlich kundzutun, dass ich wusste, wo wir waren, indem ich sagte “links Münchner Freiheit, rechts Odeonsplatz”.
Carmens Handy klingelte, aber das war gerade wohl nicht so wichtig. Beim zweiten Anruf ging sie dann doch ran, drehte sich währen des Telefinierens das eine oder andere Mal im Kreis, und sagte so seltsame Dinge wie “wo? Hinter was?” Ich fand den Abend jetzt schon lustig smiley

Irgendwann fand Carmen den Anrufer auch.
Im Außenbereich des Lokals, vor dem wir standen saßen Birgit, Dany und Angie.
Sie hatten auch schon einen Cocktail vor sich stehen.
Da haben wir uns dann gleich mal angeschlossen, und kaum war der Cocktail da, kamen Franzi, Verena und Claudi. Claudi hatte ich noch im Urlaub gewähnt.
Wir haben Essen bestellt und es war sehr gemütlich.

Nachdem ich mich dann gestärkt hatte, eröffneten mir die Mädels, dass ich für mein Essen zu arbeiten hatte und bauten mich zur Jukebox um, was dann so aussah:


Der geneigte Hörer durfte wählen zwischen

– A little less conversation von Elvis
– Lieschen, Lieschen von JBO
– New York, New York von Frankieboy
– Son of a preacherman von Dusty Springfield
– You’re my heart, you’re my Soul von Modern Talking.

Interessanterweise war das letzte Lied das zunächst am meisten gewählte, bis wir schon vorher sagten, dass ich das eigentlich gar nicht wirklich kann.
Glaubt mir, es war besser so… ich habe, außer beim Refrain nicht die leiseste Ahnung, wie die Melodie geht, aber ich habe mir wirklich, wirklich Mühe gegeben (ganz nach dem Motto “sie bemühte sich stets, unseren Anforderungen gerecht zu werden”)

Einem Herren war es sogar 5 Euro wert, mich singen (oder aufhören?) zu hören. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle.

Der ganze Spaß sollte aber nicht lange dauern, denn plötzlich standen zwei Herren der ordnungshütenden Gemeinschaft neben uns…
Erst war ich überrascht, dann dachte ich mir, ok, sagste mal hallo.
Soweit so gut.
Bis sie wissen wollten, wer dafür verantwortlich ist und uns darüber aufklärten, dass das mit den Junggesellenabschieden so überhand nimmt, dass man sich eine Tagesgenehmigung für 50 Euro bei der Stadt holen muss, damit man sowas machen darf. Hatten wir nicht, denn wussten wir nicht.
Meinen Ausweis hatte ich auch nicht dabei, denn was ich nicht dabei habe, kann ich nicht verlieren.
Den Herren reichte irgendwas mit dem Namen drauf, also meine EC-Karte.
Mein Geburtsdatum und meinen Geburtsort wollten der eine Herr wissen.
Zwischenzeitlich erklärte mir der andere, dass ich nun mit einer Strafanzeige zu rechnen hätte und ca. 280 Euro auf mich zukommen würden.
Langsam wurde ich sauer, so dass ich dem anderen Herren, der nach meinen Geburtsort gefragt hatte, dann noch ein “Groß-Gerau aber mit sz” entgegenwarf.
Meine Gedanken waren in etwa die folgenden:
“Na klasse! Jeder Arsch darf überall seinen blöden Junggesellenabschied feiern, nur bei mir kommen die d*******n B****n und wollen Kohle! Und das wo die Münchner in Bayern doch die Liberalsten sind.”
Viele sehr nette Passanten fanden das auch unmöglich und haben sich für uns stark gemacht mit Aussagen wie “Das ist ja wohl ne Lachplatte!” “Jetzt verderben die den jungen Leuten den Spaß!” “Das kann ja wohl nicht wahr sein!”
Einer der Herren in beige und grün fand das Ganze dann wohl so amüsant, dass er sich umdrehte, um zu lachen, weil er seine Autorität wohl nicht selbst untergraben wollte.
Meine Gedanken überschlugen sich “HAHA! Sehr witzig! Man, womit man so seinen Spaß haben kann!”

Meine Mädels sind kämpferischer unterwegs als ich, denn ich dachte mir “ok, da müssen wir nun durch, betreiben wir Schadensbegrenzung”.
Als die Frage auftauchte, ob man denn garnichts machen könne, sagte der “lustige” von beiden “Ja, wenn vielleicht eine der Damen einen Vater bei der Polizei hat…”
Ich dachte “YES! Verena holt uns da raus!” und war ihr schon da dankbar.
Bis… ja, bis einer der Herren doch tatsächlich Handschellen zückte…
Handschellen?! Mit Tigerplüsch??!


Ja, Mädels, die Überraschung ist Euch definitiv gelungen!
Danke sehr! Und schnucklig waren die beiden auch 🙂
Leider konnten wir sie nicht einladen, mit uns zu trinken, denn sie waren tatsächlich im Dienst.
Herzlichen Dank auch an dieser Stelle an Verenas Papa und die Münchner Polizei, die diesen Spaß mitgemacht haben smiley

Danach brauchte ich dringend was zu trinken!
Ich zitterte total!

Als wir dann weiterzogen, verkaufte ich Lose, von denen ich nicht wusste, was drin stand.
Der erste zog “einmal unten fummeln”, was mir die Farbe aus dem Gesicht holte und ihm dann doch ein paar Euro wert war und erhielt dafür…
…ein Paar Schnürsenkel!

Das “Wochenende auf einer Schönheitsfarm” brachte sagenhafte 20 Euro und der junge Mann war nicht so happy über das Stück Seife, das er erhielt, aber er machte gute Miene zum bösen Spiel.
Das Los auf dem BMW stand (mein persönlicher Liebling) war Gegenwert für ein Brot mit Wurst, das Candle-Light-Dinner war eine Konserve mit einem Teelicht…

Es war herrlich!

Die zwei Packungen Feiglinge brachten wir auch noch gut an den Mann, und wir machten uns dann noch auf den Weg in die drei Türme, wo wir den Abend, oder besser gesagt, die Nacht ausklingen ließen.
Für mich war der Eintritt frei, wir bekamen zwei Flaschen Prosecco, über den Abend verteilt ein paar Rosen, ein paar Kurze und hatten eine Menge Spaß…

Ehrlich verwundert war ich schon, dass es hell war, als wir beim letzten Lied den Laden verließen.
Und auf dem Heimweg staubten wir noch die Telefonnummer des Türstehers, der Carmen gar nicht gehen lassen wollte, ab. smiley

Es war der Wahnsinn, und ich bin sehr, sehr happy, dass ich so tolle Mädels um mich hatte, die sich teilweise noch nie gesehen haben aber auf anhieb verstanden.

Ihr seid die Besten!

Wie es mir heute ging, könnt Ihr Euch sicher vorstellen, aber solche Abende sind es wert!

Nun wird es aber Zeit fürs Bett.
Hier noch der Link zu den restlichen Bildern.

Guten Start in die Woche und immer viel Spaß für Euch!

Liebste Grüße
Eure Nici



eight days left…

Vorbereitung Posted on Fri, July 10, 2009 08:08:48

Hallo Ihr Lieben,

was soll ich sagen?
Man sollte einfach keine Versprechen machen, wenn man sie nicht einhalten kann!

Ich wollte eigentlich viel eher einen Blogeintrag erstellen, aber irgendwie kommt man dann doch ein bisschen in Freizeitstress, wenn man heiratet.
Ja, doch, wir genießen es smiley

Aber es hat ja doch auch was Gutes, wenn man mal unter der Woche um halb sechs aufsteht.
Ja, Ihr habt richtig gelesen: halb sechs. Am Morgen. Ich.

Andi ist nämlich gerade auf dem Weg nach Hamburg.
Er wollte schon mal vorfliegen, um zu sehen, ob auch wirklich alles klappt…
Glaubt Ihr nicht?
Recht habt Ihr smiley

Der Job zieht ihn nach HH, und heute Abend ist er wieder da. Für Vorbereitungen wird es da auch keine Zeit geben.

Allerdings ist somit auch Andis Job schuld, dass ich so früh aufgestanden bin.
Ich wollte nämlich unbedingt noch einen Kaffee mit ihm trinken.
Und damit ich nicht verschlafe, bin ich dann sicherheitshalber gleich aufgeblieben.

Ich habe sogar schon gebügelt, wobei ich sagen muss, dass das ohnenin nötig gewesen wäre, auch wenn das Ergebnis einer viel zu trocken gebügelten Bluse dazu führte, dass ich nun doch einfach ein Top anhabe. Also, so betrachtet hätte ich doch nicht bügeln müssen…

Wie dem auch sei, ich bin mir sicher, das interessiert Euch nicht wirklich smiley

Aber was könnte Euch denn sonst interessieren?
Es ist 10 vor 8. Auch nicht so wahnsinnig spannend?
Na gut…

Wir sind nicht aufgeregt.
Das ist sogar für uns spannend, denn die meisten Menschen, vor allem die, die schon ein bisschen Erfahrung mit (ver-)heiraten haben, haben uns gesagt, dass das im Normalfall so drei bis vier Wochen vorher losgeht.
Hamwer nich!
Also, wir sind nicht normal, wie auch andere in unserem Freundeskreis, die eben auch nicht aufgeregt waren.
Wir stehen derzeit auf dem Standpunkt, dass das, was wir bisher noch nicht erledigt haben, nun auch nicht mehr klappen wird.
Also, keine Panik smiley

Was haben wir aber nun noch erledigt?
Die Sitzordnung steht. Also, sitzt ist wohl der bessere Ausdruck?
Das ist garnicht so einfach. Immerhin müssen wir ja größeres Hauen und Stechen vermeiden, wenn Ihr ca. 10 Stunden nur beieinander hocken müsst. Bewegen ist da nicht, is klar!
Deswegen haben wir auch zur Sicherheit organisiert, dass an jedem Stuhl ein dickes Seil vorhanden ist und ein Ordner, der das Festbinden übernimmt. Dass uns ja keiner aus der Reihe tanzt! smiley

Ich schreibe Unsinn?
Richtig.

Eigentlich hatten wir nämlich nur das eine Problem, dass wir das Gefühl haben, dass alle irgendwie zu allen passen und dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, wir hätten einfach einen großen Stuhlkreis gebildet.
Dann hätten wir das für eine Hochzeit übliche Ringelpietz mit Anfassen auch am besten umsetzen können… schon wieder Unsinn – also, fast…

Nun denn, die Sitzordnung passt, die Tischkarten sind gemacht.

Die Kleidung passt nun auch.
Andi und ich haben jetzt also Zu- und Abnehmverbot.
Das wird wahrscheinlich die größte Herausforderung für die kommenden Tage.
Aber auch das werden wir schaffen.

Da fällt mir ein, dass ich die Gunst der Stunde und Andis Abwesenheit noch nutzen muss… hehe, einmal neugierig gemacht smiley

Andi ist übrigens ein gutes Stichwort… gestern vor einer Woche war es nämlich soweit. Er wurde gebührend aus seinem wieder-Junggesellendasein verabschiedet.
Nüchtern sah das so aus:


Den Erzählungen nach war Andi zu Beginn einer seiner besten Kunden… im Nachhinein weiß ich nicht, ob das nicht den ganzen Abend über andauerte smiley

Auf jeden Fall hatte auch ich in der Nacht noch eine Menge zu schmunzeln.
Ich will hier aber nicht zu viel sagen, denn wer weiß, was mir noch blüht…

Bilder soll es angeblich noch mehr geben, und ich bin mal gespannt, ob Andi es noch vor der Hochzeit schafft, sie in unser Fotoalbum zu laden…
Er wollte es tun…

Phänomenal war übrigens mal wieder, dass es Andi am Folgetag fast besser ging als mir, und dass er problemlos gegen Mittag mit mir den Weg zu den Motorrad Days in Garmisch auf sich nehmen konnte.
Am Abend haben wir wieder gefeiert. Der Mann fasziniert mich…

Hoppala, nun ist es 5 nach 8.

Zeit zu gehen, meine Lieben!

Wir freuen uns auf in einer Woche (da hat sie dann doch kurz aufgeblitzt, die Gänsehaut…)

Fühlt Euch geherzt!
Eure Nici



Hamburg – 3,5 bis 4

Vorbereitung Posted on Mon, June 08, 2009 23:44:34

Nein… ich rede nicht von zulässigen Gesamtgewichten.
Eigentlich rede ich davon, dass der Tag noch nicht ganz zu Ende war… oder noch nicht richtig begonnen hatte…?

Naja, es war so gegen zwei, als ich der Ansicht war, wir sollten langsam mal den Weg ins Bett suchen, aber Andi schaute mich herzerweichend an und sagte “ich mag aber noch nicht heim”.
Ungefähr eineinhalb Stunden später wollte Andi. Dringend.

Wir sind kurz darauf im Hotel angekommen und waren seeeehr fix im Bett.
Um neun würde der Wecker klingeln, denn wir mussten um elf auschecken… das wusste ich… ich ahnte auch, dass ich am nächsten Morgen die erste sein musste, die aufstand…

Eigentlich bin ich das ja nicht, Ihr kennt mich.
Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Tief und feste.
Es gibt nur die eine Ausnahme, und die heißt “Andi wird Dich nicht wecken”.
Dieser weck-Dich-selbst-Instinkt wird nur in absoluten Ausnahmefällen benutzt.
Nicht, dass ich sonst nicht in der Lage wäre, alleine aufzustehen… Nein! Ich will ihn einfach nur nicht abnutzen smiley

Irgendwie bin ich aufgestanden, und irgendwie habe ich auch Andi dazu bewegen können, sich aufzuraffen. Faszinierenderweise war er nur müde… nix Kater oder so… ich schon ein bisschen…

Nachdem wir unsere Sachen irgendwie in unsere Tasche verstaut und nahezu Punkt elf ausgecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Frühstück.
Café Alex am Jungefernstieg bietet ein leckeres Brunchbuffet.
Haben wir erzählt bekommen.
Allerdings gibt es das nur bis 12, weshalb wir uns für leckere Ciabatta in der Sonne entschieden haben, was definitiv eine gute Wahl war.

Fürstlich gestärkt wollten wir uns die Freude eine Alsterschifffahrt (das schrieb man schon immer mit drei f) gönnen.
Also, die eine Tour war dann leider schon weg, die andere ausgebucht… es war… schade… aber die eineinhalb Kroppis lassen sich ja deshalb den Tag nicht vermiesen, und so setzten wir uns auf diesen schönen neuen Landungssteg in der Alster.

Ok, die Baustelle (nicht auf dem Foto zu sehen, dieser “Wasserrohrbruch” ist die Alsterfontäne und gehört so) hätte nicht sein müssen, aber die Enten und Schwäne – ich glaube übrigens, die stehen auf Käsefüße, aber das nur nebenbei – waren es wert…

Grad schee war’s in der Sonne, und irgendwann entschieden wir uns, noch ein bisschen weiter zu gehen. Also, genauer gesagt, ein Alsterboot entschied für uns, denn es wollte an unseren Füßen anlegen…
Das bisschen weiter erstreckte sich dann auf ca. 300 Meter… da konnte man auch wunderbar am Wasser liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und von einem völlig überfüllten Eisstand ein mittelmäßiges Eis genießen, während man das Geschehen um sich herum beobachtet:


Ein schönes Bild, oder?

Oder das hier:


Und er, nicht zu vergessen:

Es war ein wirklich gelungener Tag.

wir spazierten noch ein bisschen durch die Colonnaden und von dort aus durch Planten und Blomen. Wer ein bisschen Ruhe und Entspannung sucht, sollte sich das ansehen… wir waren im Tropenhaus und sind durch den Japanischen Garten gegangen… es war toll…

Und dann gingen wir doch wieder zum Hotel, um unsere Taschen zu holen.
Schnell mit der S-Bahn (20 Minuten) zum Flughafen, und das auch noch zum Tarif einer normalen 1-Zonen-Fahrkarte… ein Traum für Münchner…

Es war viel zu schnell vorüber, und wir freuen uns schon seeeehr auf unseren nächsten Hamburg-Besuch…

Bald schon wird es aber erst einmal hier weitergehen, denn nun ist ein Monat vorüber, und es ist wieder ein bisschen was passiert…

Aber ich verspreche Euch, so lange werden die Passagen nicht mehr… glaube ich smiley

Ganz liebe Grüße und bis bald
Eure Nici



Hamburg – Tag 2

Vorbereitung Posted on Sat, May 16, 2009 01:48:14

hallo Ihr Lieben,

nachdem wir nicht nur einen Tag in Hamburg waren, sollt Ihr natürlich auch von den anderen Tagen erfahren smiley

Bei der Terminplanung für den zweiten Tag (Mittwoch) haben wir uns wirklich Mühe gegeben, nicht zu viel Zeit zum Hafenbummeln zu haben smiley

Zunächst stand um neun Uhr das Standesamt auf dem Plan.
Den Termin habe ich ausgemacht.
Ich mache gerne frühe private Termine aus… das liegt daran, dass ich normalerweise unglaublich gerne seeeehr lange schlafe, und wenn man mir dann einen frühen Termin anbietet, dann denke ich immer “hey, da ist dann noch was vom Tag über!”, freue mich – und sage zu.
Am Tag des Termins verstehe ich mich dann nicht…
Und bevor einer fragt: Ja, neun Uhr am morgen ist früh…

Wie dem auch sei, da mussten wir dann durch, denn den Termin habe ich schließlich schon im Januar vereinbart.
Das Standesamt Hamburg Mitte ist… ähm… also… irgendwo in der Nähe der U3… oder U2… keine Ahnung, so ganz ohne Spicken.

Wir sind dann an einer der U-Bahn-Stationen ausgestiegen.
Eine lange Straße lag vor uns, links Häuser, rechts Park.
Ein prüfender Blick verriet uns schnell: ungerade Hausnummern links.
Ergo, hinter diesem sicher kurzen Park musste das Standesamt sein (weil gerade Hausnummer – warum sagt man eigentlich gerade und ungerade Zahlen?).
Wir liefen also los, frohen Mutes in den Park.
Und wir liefen… und liefen… und liefen noch eine Weile…

Dann haben wir mal durch die Hecken über die Straßen gelugt und… eine gerade Hausnummer! leider einige Zähler zu hoch… Hallo?! Wo gibt es denn sowas?
Grade und ungerade Hausnummern auf ein- und derselben Straßenseite??

Das wirklich tolle an der Erkenntnis war, dass der eigentliche Weg nur über zurückgehen und von vorne anfangen zu erreichen war.
Wir kämpften uns also durch dichtes Gestrüpp, setzten uns wilden Tieren aus und Wegelagerern sind wir nur knapp entwischt… äh… stopp! Sorry, das war ein anderer… nein, das war ein Film…
nicht desto trotz, ab durch die Hecke…

Im Standesamt war alles prima.
Sehr sympathisch, bis auf diese Fotografin.
“Sind Sie ein Brautpaar?”
“Ja.”
“Möchten Sie denn, dass ich gleich ein paar Bilder von Ihrem großen Tag mache?”
“???…. äh…also, wir sind ein Brautpaar, aber wir heiraten nicht heute”
“Ach? So? Ja, dann gebe ich Ihnen mal meine Karte”

Nur mal so am Rande gefragt: Gibt es viele Menschen, die in Jeans heiraten und noch dazu einen halben Garten (neige ich heute zu Übertreibungen?) an sich hängen haben? Das war nicht der Brautstrauß!

Also, nachdem wir im Standesamt alles erledigt hatten, machten wir uns auf zur U-Bahn und entdeckten auf dem Weg dahin eine Frühstücksoase: Schnitzelsemmeln!

Mampfend ging es auf zu den Landungsbrücken, wo wir uns mit Sandra, unserer Fotografin verabredet hatten, um noch die eine oder andere Fotoidee durchzusprechen. Wir haben viel gelacht, viel geraucht und eine Menge Spaß gehabt. Das werden sicher klasse Bilder smiley

Direkt im Anschluss trafen wir uns mit unserem DJ, Marco. Endlich hatten wir eine Vorstellung und nicht nur ein Foto… also, wir sind uns mit ihm einig und schätzen mal, dass das eine gute Wahl war. Ich glaube, er ist auch noch nicht auf unserer Ausstatterliste. Wieder ein Job für das Wochenende.

Im Anschluss haben wir uns mit der lieben Frau Clausen getroffen, der Hüterin der Location und der Frau, die wirklich für alles ein offenes Ohr hat.
Nun haben wir auch mal im Original gesehen, mit wem wir feiern – und wo.
Schick, können wir nur sagen 🙂
Dann haben wir uns die Küche des Caterers ansehen dürfen, und wir sind sehr beeindruckt, was man so alles als Pfanne bezeichnen kann smiley
Zum krönenden Abschluss haben wir noch ein paar Häppchen zum Probieren bekommen. Leckerleckerlecker… ich glaube, da wird jeder etwas finden, was er mag… also, ich hoffe es… wer mag eigentlich keine Burger? Also, es wäre gut, wenn wir das JETZT wüssten… smiley

Am Abend haben wir spontan das gleiche Restaurant aufgesucht wie am Tag davor.
Wie vom Koch angekündigt / angedroht, durfte Andi seine Pizza heute selbst machen.
Das sah dann so aus:

Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem essen lassen:


Und weil er das so gut gemacht hat, durfte er gleich noch meine Nudeln machen… wie daheim! smiley

Der andere junge Mann ist übrigens Vito.
Mit ihm hatten wir noch eine Menge Spaß, nicht nur an diesem Tag smiley

Es folgte einiges an Wein, viel Sambuca und ein glücklicherweise kurzer Heimweg smiley

Ja, es lässt sich schon aushalten in Hamburg… was wir an Tag drei erlebt haben, werden wir Euch bald berichten.

Dann heißt es wieder: “Mein schönstes Hochzeitsvorbereitungserlebnis”

Auf Wiedersehen in diesem Theater!

Lasst Euch herzen!
Eure Nici



unser Hamburgbesuch – Tag 1

Vorbereitung Posted on Mon, May 11, 2009 00:32:17

Hallo zusammen smiley,

Es ist schon über eine Woche her, dass wir in Hamburg waren, und ein bisschen davon erzählen wollen wir auch.

Am Dienstag, den 28. April machten wir uns am frühen Morgen auf den Weg zum Flughafen. Alle Papiere hatten wir dabei und einen ordentlich gefüllten Terminplan auch.

In Hamburg angekommen fuhren wir zum ersten Mal mit der S-Bahn vom Flughafen in die Innenstadt. Ein Traum. wir brauchten keine halbe Stunde und waren am Hotel.

Hamburg hatte uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen und so begannen wir unseren Aufenthalt mit einer Zigarette in dem kleinen, süßen Garten des Hotels.
Die Weide wehte im leichten Wind und Vögel zwitscherten. Mitten in der Stadt.
A Traum, wie man hier in München sagen würde.

Wir hatten noch ein Weilchen Zeit bis zu unserem ersten Termin an diesem Tag und schlenderten ein bisschen durch die Gegend.

Folgender Eindruck meines Hamburger Lieblingsmotivs bot sich uns:


“Michel, mein Michel!” könnte ich jedes Mal ausrufen, und durch diese Stahlkonstruktion fotografiert ist er einfach eine Wucht!

Unsere Laune war, der Situation entsprechend, gut.


Nachdem wir uns ein wenig die Sonne auf den Bauch haben scheinen lassen, ging es los zu unserem ersten Termin.
Der Ort für die standesamtliche Trauung wurde besucht, und wir haben alles noch einmal abgesprochen.
Es war klasse, denn unsere Ansprechpartnerin und wir haben uns prima verstanden. Eine junge Frau, die zu Beginn nicht ganz sicher war, wie sie unsere Art auffassen soll, die dann aber ganz locker wurde.

Nachdem wir mit ihr alles geklärt hatten, sind wir zum Blumenladen getigert.
Ein toller Laden.
Ich habe zwar abgesprochen, aber ich werde nachträglich noch mal ändern, habe ich beschlossen…
auf jeden Fall wird es schön 🙂

Dann sind wir noch ein bisschen gebummelt und haben uns anschließend auf ins Hotel gemacht, um dann den Abend gemütlich und bei leckerem Essen (hat schon mal jemand süßen Senf auf Pizza gegessen? Ist sehr zu empfehlen!), ordentlichem Wein, etwas Wasser und einer Menge Sambuca ausklingen lassen.
Wir mussten uns ja stärken, denn es stand ein sehr terminreicher Mittwoch bevor.

Davon dann bald mehr 🙂

Liebe Grüße
Eure HochzeitsStreuner



und wieder ist ein Monat vorüber

Vorbereitung Posted on Sun, April 26, 2009 22:16:13

Ja, und wir fragen uns wohl bald, wo die Zeit geblieben ist.
Es ist nicht mehr lange hin, noch nicht einmal drei Monate…

Ich kann nun aber nicht sagen, dass ich schon aufgeregt bin.
Das wird schon noch… am Abend davor…
Ihr werdet wahrscheinlich ein seeeehr übernächtigtes Brautpaar sehen…

Allerdings wird es doch noch spannend in den nächsten Wochen, weil wir feststellen, dass noch so einiges an Kleinkram zu erledigen ist.

Und genau deswegen machen wir uns am Dienstag auf den Weg nach Hamburg.
I gfrei mi so!
Und ich hoffe doch sehr, dass wir zwischen all den Terminen auch ein bisschen Zeit finden, um an der Alster zu flanieren, die (hoffentlich scheinende) Sonne zu genießen, ein (bis zwanzig) Eis zu essen, einen Abstecher auf den Kiez zu machen… hach…

Und doch bleibt die Frage, woran müssen wir hierfür denken?
Sind alle Unterlagen beisammen?
Haben wir alle Termine gemacht?
Wo treffen wir uns mit den Leuten?
Werden wir die richtige Menüwahl treffen?

Herrje, herrje, herrje…

Dafür neigt sich das Schuhthema langsam dem Ende.
Also, meine Favoriten, die übrigens auch die Favoriten der Entscheidungshelfer (klingt wie Bewährungshelfer smiley) waren, sind da… nun muss ich mal schauen, ob alles damit geht, wie ich das will… (Brautstraußweitwurf, Weitsprung, Salto, Roundkick… was einen eben so auf einer guten Hochzeit erwartet).

Einen Termin zum Kleidung anpassen haben wir schon. Der andere fehlt noch… gleich mal eine Erinnerung in das Handy machen…
Und immernoch Tischkärtchen bestellen… noch eine Erinnerung machen…
Es hat noch keiner von Euch gesagt, wo er sitzen möchte… Fenster oder Gang?

Motorrad fahren, keine Erinnerung notwendig.
Ich bin mir sicher, wir werden kommende Woche auf Entzug sein… wie man das nur ohne aushalten konnte?
Aber das ist ein ganz anderes Thema smiley

Ganz liebe und vorfreudige Grüße
Nici



Lange…

Vorbereitung Posted on Wed, March 25, 2009 00:58:14

…habt Ihr nichts mehr von uns lesen dürfen.

Das wird jetzt geändert.
Wir sind nicht in unseren Vorbereitungen untergegangen, denn eigentlich ich so ziemlich alles erledigt.

Ende April fahren wir noch einmal nach Hamburg, um die restlichen Kleinigkeiten abzustimmen.
Ein Friseurtermin ist gemacht, Blumen werden besprochen, der letzte Locationcheck steht an, der DJ wird kennengelernt… fehlt noch ein Termin mit der Fotografin? Haben wir irgendwas vergessen?

Ja, was bleibt dann noch?
Schuhe… ich suche noch Schuhe und habe tatsächlich schon zwei Paar in die engere Auswahl genommen. Es sind aber nur zwei Paar, weil ich einfach aufgehört habe, weiterzuschauen.
Und ob die nun wirklich zum Kleid passen? Ich werde sie wohl kaufen und daneben halten müssen, um das wirklich zu wissen.
Es ist soooo schwer!

Naja, und die Kleidung anpassen lassen müssen wir auch noch… davor aber stehen bei mir noch ein paar Kilo an… also ab… na, Ihr wisst schon.
Alle greifbaren Freunde und alle meine Kollegen leiden mit mir. Kommt ja auch keiner drumrum smiley

Tischkärtchen bestellen fehlt noch.
Ach herrje, eine Tischordnung fehlt auch noch!
Ich bin ja versucht, Euch zu fragen, wer am liebsten wo sitzen möchte… aber eigentlich soll ja gefeiert werden! Und das geht am besten ohne sitzen.
Also, Stühle abbestellen, Buffet als Fingerfood ordern!

Oh je, oh je… müssen wir wieder von vorne anfangen?

Wisst Ihr was?
Ich glaube, wir lassen es nun einfach mal so laufen und konzentrieren uns darauf, dass es Frühling wird.
Unsere Motorräder sind schon bewegt worden, aber es dürstet sie wie uns nach mehr!
Und solange wir eh nicht viel machen können, fahren wir einfach durch die Sonne smiley

Wir freuen uns auf Euch und den “großen Tag”!

Herzliche Grüße
Nici



Kaum zu glauben, aber wahr…

Vorbereitung Posted on Sun, February 01, 2009 23:23:50

Hallo Ihr Lieben,

wir haben am Samstag unsere Ringe abgeholt, und aus unserer Sicht sind es die schönsten Ringe, die es geben kann…

Um aber an unseren Euch zuletzt geschilderten Ringabholversuch anzuknüpfen, hier die ganze Geschichte…

Am vorletzten Samstag erreichte uns der Anruf, dass unsere Ringe fertig sind.
Freudestrahlend haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht und waren bei dieser Gelegenheit ein bisschen shoppen. Ja, es gibt auch noch ein normales Shoppen neben den Hochzeitsvorbereitungen smiley

Als wir dann bei dem Juwelier unseres Vertrauens (und das ist keine Lüge) ankamen, begrüßte man uns schon in der gewohnt freundlichen Art.
Ok, wir sind inzwischen mit der einen oder anderen Mitarbeiterin per Du, aber so macht das Einkaufen bzw. Abholen der Ringe nicht weniger Spaß.

Sie waren toll, die Ringe… wirklich.
Und wir waren schon am Einpacken, als ich den meinen noch einmal genau ansah und leise feststellte “der hat Kratzer…”
Unsere süßeste aller Trauringberaterinnen wurde ein bisschen blass und sah sich den Ring auch genauer an. Dann wurde sie sauer.
Auch sie konnte es nicht fassen, dass ein zweites Mal ein Fehler unterlaufen sein sollte…
Es war aber leider so, und so kamen wir zu unserer zweiten Reklamation.
Glücklicherweise wussten wir ja, dass wir noch genügend Zeit bis zu unserer Hochzeit haben…

Da das ganze nun aber “per Express” wieder ins Reine gebracht wurde, haben wir schon letzten Samstag einen erneuten Versuch starten dürfen, unsere Ringe abzuholen…

Was soll ich sagen?
Sie sind fertig, unzerkratzt, haben die richtige Größe und die richtige Gravur… unsere Ringe sind da smileysmileysmiley

Trotzdem möchte ich unbedingt noch loswerden (da Ihr ja auf der Ausstatterseite sehen könnt, woher die Ringe sind), dass a) einen Lieferanten die Schuld trifft, nicht das Geschäft selbst, und b) die Mädels dort (ich habe da noch keinen einzigen Mann gesehen – warum kaufe ich dort eigentlich ein???) wirklich alles tun würden, damit wir glücklich rausgehen.
Ihr kennt uns gut genug, um zu wissen, dass es einen riesigen Stress gegeben hätte, wären wir dort nicht so gut behandelt worden bzw. wir uns ganz schnell ein anderes Geschäft gesucht hätten.
Insofern kann ich das Geschäft wirklich nur jedem ans Herz legen, der einen guten Service erwartet (wenn er denn auch genug Zeit hat – sorry die Damen, der Spruch musste nun sein…)

Wie dem auch sei, wir freuen uns, dass unsere Ringe da sind, und wir sind froh, genau da gekauft zu haben.

Ich drücke Euch alle ganz dolle feste und freue mich auf Juli.

Herzlich
Eure Nici



Zeit für ein Update…

Vorbereitung Posted on Sun, January 11, 2009 23:06:27

Ja, nun ist ja einiges passiert und wir haben Euch noch garnicht informiert.
Das muss geändert werden smiley

Zunächst die Ringe.
Sie sind da!
Besser gesagt, sie waren da.
Birgit und ich waren nämlich vergangenen Samstag nach Brautkleidern schauen, als Andi der Anruf erreichte, dass unsere Ringe fertig sind.
Dann hat er uns bescheid gesagt, damit wir sie abholen.
Also haben wir das auch gemacht.
Ich habe den meinen probiert und festgestellt, dass er zwar ein bisschen eng war, aber das war der Ring, den ich da anhatte auch gerade, und so habe ich mir nichts dabei gedacht.
Zu Hause angekommen hat Andi den seinen probiert… nein, er wollte ihn probieren, und er passte nicht.
Na toll!
Gleich wieder hin oder am Montag?
Wir hatten uns gerade für Montag entschieden, als wir dann doch beschlossen, gleich wieder in die Stadt zu fahren.
Immerhin wissen wir jetzt, dass wir an den Fingern, insbesondere Andi an seinem Fingerknöchel, nicht zugenommen haben, sondern dass die Ringe beide in der falschen Größe gefertigt wurden.
Also gehen sie nun wieder an den Hersteller, der neue anfertigen soll.
Hoffentlich macht er das auch, denn einen bei der Heirat schon geweiteten Trauring wollen wir nicht haben…
Aber ich bin ja ein absoluter Optimist, und so glaube ich, dass das alles klappt.

Genauso wie es letztlich auch mit dem Hochzeitskleid geklappt hat.
Es ist ja die Hölle.
Wer mich nur ein bisschen kennt, weiß, dass ich ein an und für sich pragmatischer Mensch bin.
Aber es ist einfach nicht zu fassen, wie viele Modelle an Brautkleidern (in meinem Fall muss man dann der Fairness halber sagen: Hochzeitskleidern bzw. Abendkleidern) es gibt.
Prinzessinenkleider, Divenkleider, schlichte Kleider, protzige Kleider…
Und was ich nicht alles anhatte, meine Herren…
Nici die Schöne, Nici das Biest (äh, falscher Film???)
Nici die Verspielte, Nici die Altmodische, Nici die Altbackene, Nici die Unförmige, Nici die Seltsame, Nici der Clown…
Ich meine, einige von Euch kennen das Spiel ja.
Ich für meinen Teil weiß nun, warum die Menschen in der Regel nur einmal im Leben heiraten. Ich glaube, das war der Wunsch der Frauen.
Männer haben es ja gemeinhin ein wenig leichter mit der Kleidung.

Wie dem auch sei, der Samstag war mit 6 Stunden Brautkleidshow bestückt, und danach war ich verwirrt, verzweifelt, hilflos. Meine Mama hat herzlich gelacht, Andi konnte ich wenig erzählen, und davon wollte er dann auch nichts mehr hören, ehe er sich eine zu genaue Vorstellung machte.
Und das Allerschlimmste, das Unvorstellbare ist geschehen: Ich konnte nicht einschlafen!

Am Sonntag wachte ich irgendwann auf, muss also doch eingeschlafen sein, und dachte als erstes an das Kleid.
Na prima.
Glücklicherweise erklärte sich Franzi dann bereit, den kommenden Montag noch einmal mit mir auf die Suche zu gehen.
Wieder sechs Stunden, ein Ausziehen und Anziehen folgte dem anderen…

Und dann war es da. Irgendwann dann doch! Und ich habe es nun!
Ja, also ich werde mich auf dieser Hochzeit wohl fühlen smiley
Und ich hoffe, Ihr auch!

An dieser Stelle noch einmal ganz offiziell: ich danke allen, die in dieser Phase eine so unglaubliche Geduld mit mir hatten. Danke!

Ansonsten sind wir mit unseren Vorbereitungen fast durch, es fehlt noch ein Baustein, der nur noch besiegelt werden muss.
Und ein bisschen stolz sind wir auch darauf, denn wir haben noch ein halbes Jahr hin und alles steht (wie Ihr auf unserer Ausstatterliste sehen könnt).
An und für sich fehlen uns nun nur noch Eure Zusagen smiley

Wir freuen uns darauf!

Liebe Grüße
Nici



wenn…

Vorbereitung Posted on Sun, December 28, 2008 23:37:47

…man dann ein paar ruhige Minuten hat, dann kann man auch wieder ein bisschen basteln.
Also, Andi kann basteln… ich habe ja nur in unseren Bildern gestöbert…

Aber schön ist unsere Galerie, und sie nimmt richtiggehend Form an…

Wir haben auf jeden Fall sehr über unsere “bildhafte” Entwicklung geschmunzelt… und wir hoffen, Euch gefällt unsere Auswahl smiley

Achja, wenn der Eine oder die Andere dazu noch etwas beisteuern möchte, nehmen wir jegliches Bildmaterial gerne an – ob wir die Bilder dann einstellen, werdet Ihr dann ja sehen smiley

Schöne Silvestervorbereitungen smiley
Nici



Ringe

Vorbereitung Posted on Sun, December 14, 2008 00:35:25

Ja, da war sie ja neulich, die Idee mit den gehäkelten Ringen… das ist nicht wirklich einfach…

Heute ist etwas ganz Großes passiert.
Einer der wichtigsten Bausteine ist ins Puzzle gebaut worden.

Das heißt, auf der Seite “Ausstatter” werdet Ihr vielleicht bald schon ein weiteres Logo finden, denn wir brauchen vielleicht das eine oder andere Mal ein bisschen Zeit, wägen ab, holen Angebote ein, vergleichen, beraten uns, aber wenn wir uns dann entscheiden, geht es schnell.

Und heute ging es schnell. smiley

Wir haben unsere Ringe!
Und glaubt mir, sie sind wunderschön. Wirklich. Genau so, wie Ringe aus unserer Sicht sein sollen. smiley

Dennoch hat uns das mit dem Gehäkel nicht ganz losgelassen, und Ihr werdet wunderschönen gehäkelten Schmuck bewundern dürfen. Ihr könnt Euch darunter nichts vorstellen? Das konnten wir auch nicht, aber glaubt mir, es lohnt sich, ihn einmal anzuschauen. smiley

Merkt man eigentlich, dass ich die Smileys hier entdeckt habe?
Irgendwie mag ich sie…

Und wisst Ihr, was ich auch sehr gerne mag?
Den Gedanken, den Mann zu heiraten, den ich wirklich liebe.

Ich freue mich, dass wir alle das zusammen feiern!

Liebste Grüße
Eure Nici



Was tut man nicht alles

Vorbereitung Posted on Sun, November 30, 2008 23:14:37

Ja, es gibt so einiges zu berichten.

Wir hatten spannende Unterhaltungen mit Restaurants, Anbietern für Kompletthochzeiten, Weddingplannern…

Das folgt dann in den nächsten Tagen und Wochen…

Aber wirklich spannend war, dass wir uns den Spaß gemacht haben, uns für Das Quiz mit Jörg Pilawa zu bewerben…
Vor ca. zwei Wochen haben wir eine Einladung zum Casting erhalten und sind heute dafür um halb acht (es ist Sonntag!!!) aufgestanden und haben uns in Tracht geworfen.
Es war wirklich ein bisschen frisch, und wahrscheinlich hat es unsere Chancen nicht erhöht…

Wir haben es leider nicht geschafft, den Schritt in die Sendung zu machen…
Ihr müsst nun also eine ganz normale Hochzeit über Euch ergehen lassen…
Die Sache mit dem Fallschirmsprung ins Glück und den Hells Angels, die für uns Spalier stehen, sind nun genauso ad acta gelegt wie die Idee, dass wir ein ganzes Schiff chartern…
Die Queen Mary wäre es wahrscheinlich ohnehin nicht geworden, denn die kriegt man einfach nicht auf die Alster.
Insofern sind wir ganz froh, dass wir uns nicht mit der Demontage und dem Wiederaufbau des Schiffes beschäftigen müssen…
Wir haben ja ohnehin noch eine ganze Menge zu tun.
Nach jetzigem Stand könnten wir uns nämlich aus Wollfäden geflochtene Ringe anstecken (oder sollte ich besser anpfriemeln sagen?), weil wir einfach noch nicht „die“ Ringe gefunden haben… wer will sich da schon mit einem Schiff beschäftigen???
Was hilft schon ein Gewinn, wenn man keine Zeit hat, ihn an den Mann zu bringen???

In diesem Sinne – wir halten Euch weiter auf dem Laufenden, was das wirklich Wichtige im Leben angeht: Friseur, Make-up, Kleidung, Florist und…

unseren Mut!

Herzlich,
Nici