hallo Ihr Lieben,

nachdem wir nicht nur einen Tag in Hamburg waren, sollt Ihr natürlich auch von den anderen Tagen erfahren smiley

Bei der Terminplanung für den zweiten Tag (Mittwoch) haben wir uns wirklich Mühe gegeben, nicht zu viel Zeit zum Hafenbummeln zu haben smiley

Zunächst stand um neun Uhr das Standesamt auf dem Plan.
Den Termin habe ich ausgemacht.
Ich mache gerne frühe private Termine aus… das liegt daran, dass ich normalerweise unglaublich gerne seeeehr lange schlafe, und wenn man mir dann einen frühen Termin anbietet, dann denke ich immer “hey, da ist dann noch was vom Tag über!”, freue mich – und sage zu.
Am Tag des Termins verstehe ich mich dann nicht…
Und bevor einer fragt: Ja, neun Uhr am morgen ist früh…

Wie dem auch sei, da mussten wir dann durch, denn den Termin habe ich schließlich schon im Januar vereinbart.
Das Standesamt Hamburg Mitte ist… ähm… also… irgendwo in der Nähe der U3… oder U2… keine Ahnung, so ganz ohne Spicken.

Wir sind dann an einer der U-Bahn-Stationen ausgestiegen.
Eine lange Straße lag vor uns, links Häuser, rechts Park.
Ein prüfender Blick verriet uns schnell: ungerade Hausnummern links.
Ergo, hinter diesem sicher kurzen Park musste das Standesamt sein (weil gerade Hausnummer – warum sagt man eigentlich gerade und ungerade Zahlen?).
Wir liefen also los, frohen Mutes in den Park.
Und wir liefen… und liefen… und liefen noch eine Weile…

Dann haben wir mal durch die Hecken über die Straßen gelugt und… eine gerade Hausnummer! leider einige Zähler zu hoch… Hallo?! Wo gibt es denn sowas?
Grade und ungerade Hausnummern auf ein- und derselben Straßenseite??

Das wirklich tolle an der Erkenntnis war, dass der eigentliche Weg nur über zurückgehen und von vorne anfangen zu erreichen war.
Wir kämpften uns also durch dichtes Gestrüpp, setzten uns wilden Tieren aus und Wegelagerern sind wir nur knapp entwischt… äh… stopp! Sorry, das war ein anderer… nein, das war ein Film…
nicht desto trotz, ab durch die Hecke…

Im Standesamt war alles prima.
Sehr sympathisch, bis auf diese Fotografin.
“Sind Sie ein Brautpaar?”
“Ja.”
“Möchten Sie denn, dass ich gleich ein paar Bilder von Ihrem großen Tag mache?”
“???…. äh…also, wir sind ein Brautpaar, aber wir heiraten nicht heute”
“Ach? So? Ja, dann gebe ich Ihnen mal meine Karte”

Nur mal so am Rande gefragt: Gibt es viele Menschen, die in Jeans heiraten und noch dazu einen halben Garten (neige ich heute zu Übertreibungen?) an sich hängen haben? Das war nicht der Brautstrauß!

Also, nachdem wir im Standesamt alles erledigt hatten, machten wir uns auf zur U-Bahn und entdeckten auf dem Weg dahin eine Frühstücksoase: Schnitzelsemmeln!

Mampfend ging es auf zu den Landungsbrücken, wo wir uns mit Sandra, unserer Fotografin verabredet hatten, um noch die eine oder andere Fotoidee durchzusprechen. Wir haben viel gelacht, viel geraucht und eine Menge Spaß gehabt. Das werden sicher klasse Bilder smiley

Direkt im Anschluss trafen wir uns mit unserem DJ, Marco. Endlich hatten wir eine Vorstellung und nicht nur ein Foto… also, wir sind uns mit ihm einig und schätzen mal, dass das eine gute Wahl war. Ich glaube, er ist auch noch nicht auf unserer Ausstatterliste. Wieder ein Job für das Wochenende.

Im Anschluss haben wir uns mit der lieben Frau Clausen getroffen, der Hüterin der Location und der Frau, die wirklich für alles ein offenes Ohr hat.
Nun haben wir auch mal im Original gesehen, mit wem wir feiern – und wo.
Schick, können wir nur sagen 🙂
Dann haben wir uns die Küche des Caterers ansehen dürfen, und wir sind sehr beeindruckt, was man so alles als Pfanne bezeichnen kann smiley
Zum krönenden Abschluss haben wir noch ein paar Häppchen zum Probieren bekommen. Leckerleckerlecker… ich glaube, da wird jeder etwas finden, was er mag… also, ich hoffe es… wer mag eigentlich keine Burger? Also, es wäre gut, wenn wir das JETZT wüssten… smiley

Am Abend haben wir spontan das gleiche Restaurant aufgesucht wie am Tag davor.
Wie vom Koch angekündigt / angedroht, durfte Andi seine Pizza heute selbst machen.
Das sah dann so aus:

Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem essen lassen:


Und weil er das so gut gemacht hat, durfte er gleich noch meine Nudeln machen… wie daheim! smiley

Der andere junge Mann ist übrigens Vito.
Mit ihm hatten wir noch eine Menge Spaß, nicht nur an diesem Tag smiley

Es folgte einiges an Wein, viel Sambuca und ein glücklicherweise kurzer Heimweg smiley

Ja, es lässt sich schon aushalten in Hamburg… was wir an Tag drei erlebt haben, werden wir Euch bald berichten.

Dann heißt es wieder: “Mein schönstes Hochzeitsvorbereitungserlebnis”

Auf Wiedersehen in diesem Theater!

Lasst Euch herzen!
Eure Nici